Den Klassenerhalt des 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga hat Trainer René Wagner interimsweise erst im Schlussspurt der vergangenen Saison gefeiert. In seiner Debütsaison als Cheftrainer will der 37-Jährige nun die Grundlage schaffen, um die Abstiegssorgen langfristig zu vertreiben.
Wagners besondere Köln-Vision
Wagners besondere Köln-Vision
Der Klub habe es zuletzt nicht geschafft, „sich mal mehr als drei, vier Jahre in der Bundesliga zu stabilisieren“, sagte Wagner im Gespräch mit dem Kölner Express. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir in fünf Jahren hier sitzen und darüber sprechen, dass es funktioniert hat“, sagte Wagner, der einen Vertrag bis 2028 besitzt.
Kessler belohnte Wagner mit Posten
Der drei Jahre ältere Sportchef Thomas Kessler, selbst erst im Januar befördert, belohnte Wagner nach dem Klassenerhalt mit dem Cheftrainerposten. Er verfüge über „eine sehr konkrete Vorstellung davon, wie wir unsere Mannschaft in Zukunft weiterentwickeln möchten“, hatte Kessler gesagt.
Die ausgerufene Aufbruchsstimmung spiegelt sich bisher auch dem Transfermarkt wider. In Reigan Heskey (18) und Paul Okon-Engstler (21) kamen hoffnungsvolle Talente. Er verfüge aber auch über genügend erfahrene Profis, betonte Wagner: „Die Mischung macht allen viel Spaß.“
Der FC startet am 29. August gegen die TSG Hoffenheim in die neue Saison.