Eigentlich war das erst 17 Jahre alte Wunderkind Kennet Eichhorn bei Bayer Leverkusen direkt als vollwertige Stütze eingeplant, doch nach seiner jüngst diagnostizierten Stoffwechselerkrankung plant die Werkself offenbar vorerst ohne den Neuzugang von Hertha BSC.
Diese Konsequenzen zieht Leverkusen aus Kennet Eichhorns Erkrankung
Bayer plant wohl ohne Eichhorn
Nach Informationen der Sport Bild habe der Klub den hochbegabten Mittelfeldspieler „aus der Kaderplanung für die Hinrunde herausgenommen“, damit dieser die Erkrankung vollständig in den Griff bekommt.
Jüngst hatte der Teenager in fünf Tagen fünf Kilo abgenommen. „Eine übermäßige körperliche Belastung und ein Gewichtsverlust, auch in Folge einer Magen-Darm-Erkrankung“, seien der Stoffwechselstörung vorausgegangen, hatte Leverkusen am Samstag bekannt gegeben.
Leverkusen plant vorerst ohne Eichhorn
Daher werde Eichhorn „kurzfristig eine stationäre Behandlung in einer spezialisierten Einrichtung beginnen“. Daran soll sich ein „individueller, sportlicher Aufbau“ anschließen.
Wie lange der Teenager, der Anfang Juni für rund neun Millionen Euro nach Leverkusen gewechselt war, ausfallen wird, steht nicht fest. Eichhorn soll sich voll und ganz auf seine Genesung fokussieren.
„Kennet steht vor einer hoffentlich sehr langen Karriere auf höchstem Niveau. Wir werden ihn auf diesem Weg bestmöglich unterstützen“, sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes über den Mittelfeldspieler.
Ausfallzeit von Wunderkind ungewiss
„Wichtig ist zum jetzigen Zeitpunkt, dass wir die richtigen Maßnahmen für seine Genesung eingeleitet haben und Kennet ohne Druck die notwendige Zeit und Ruhe für seine Behandlung erhält“, fügte Rolfes hinzu.
Womöglich verzichtet Leverkusen in der ersten Saisonhälfte auch auf eine Nominierung von Eichhorn für die Europa League. Da der Berliner Junge vielleicht monatelang ausfallen wird, ändern sich nun offenbar auch die Personalplanungen der Werkself.
Aus dem Trio Equi Fernández, Aleix García und Robert Andrich hätten bei einem Wechselwunsch zwei von drei Akteuren den Verein verlassen dürfen, doch nun soll maximal ein Spieler abgegeben werden, berichtet die Bild.