Dieser Deal dürfte sowohl die Bundesliga als auch zahlreiche Fans freuen. Kurz vor dem Start der neuen Bundesligasaison konnte die seit 1998 bestehende Partnerschaft mit dem Videospiel-Giganten Electronic Arts (EA) um weitere sieben Jahre verlängert werden. Dies bestätigte die Bundesliga in einer offiziellen Meldung. Informationen der Bild zufolge fließt eine Rekordsumme von insgesamt rund 250 Millionen Euro. Noch nie sei ein größerer Sponsoring-Deal abgeschlossen worden.
Bundesliga landet Sponsoring-Coup: Diese Rekordsumme soll fließen
Bundesliga schließt Rekord-Deal ab
Bereits im Juni hatte sich der im Ligapräsidium für die Vermarktung zuständige Steffen Merkel die Zustimmung für die abschließenden Verhandlungen eingeholt. In dieser Woche wurde das Gremium im Rahmen einer Sitzung über die endgültigen Konditionen informiert. Die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Liga erhielten letztlich am Donnerstag die Details des Deals.
Bundesliga und 2. Liga bleiben EA SPORTS FC erhalten
Die Fortsetzung der Kooperation bedeutet auch, dass die Bundesliga und die 2. Liga fester Bestandteil von EA SPORTS FC bleiben. Das beliebte Videospiel soll vor allem jüngeren Fans Berührungspunkte mit dem deutschen Fußball – einschließlich ihrer Klubs, Stars und Stadien – ermöglichen und die internationale Strahlkraft stärken.
Die Bundesliga kündigte zudem an, dass die Zusammenarbeit im Zuge der Verlängerung weiter ausgebaut werden soll. Der Fokus liegt dabei auf digitalen Angeboten und innovativen Technologien.
Naubert spricht von „außergewöhnlicher Partnerschaft“
Peer Naubert, Chief Commercial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Bundesliga Media, sprach von einer „außergewöhnliche Partnerschaft, die von Vertrauen, Innovationskraft und der gemeinsamen Leidenschaft für Fußball geprägt ist“. Man wolle die „Bundesliga für Millionen Fans auf neue Weise erlebbar machen“.
Für die Bundesliga ist der Ausbau der Partnerschaft der nächste lukrative Coup, nachdem bereits im April ein 100-Millionen-Euro-Darlehen mit Adidas zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent bekannt gegeben wurde.