Das sah gar nicht gut aus: BVB-Neuzugang Giannis Konstantelias musste beim Ligaspiel gegen den Hamburger SV (2:0) verletzungsbedingt ausgewechselt werden (54.).
BVB-Schock: Neuzugang Konstantelias verletzt raus
BVB-Schock! „Tut einem das Herz weh“
Der 23-Jährige verdrehte sich bei einem Zweikampf mit Bakery Jatta das linke Knie. Der Grieche legte sich unmittelbar danach zu Boden, hielt sich die Hände vor das Gesicht und das medizinische Personal eilte auf den Rasen.
Landsmann begleitet Konstantelias raus
Schnell deutete Konstantelias an, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Sportdirektor Ole Book betrachtete die Situation mit ernster Miene von der Bank aus. Noch auf dem Rasen wurde ein sogenannter Schubladentest durchgeführt, um die Stabilität des Knies zu überprüfen und gegebenenfalls direkt eine Kreuzbandverletzung ausschließen zu können.
Konstantinos Karetsas begleitete seinen Landsmann nach draußen. Trainer Niko Kovac ging an der Seitenauslinie nochmal in einen kurzen Austausch mit seinem sichtlich niedergeschlagenen Schützling. Eine erste Diagnose steht noch aus.
BVB-Sportdirektor gibt erstes Update
Book gab nach dem Spiel ein Update, wie es dem Griechen geht: „Wir können natürlich noch keine genaue Diagnostik stellen, da muss die Diagnostik morgen noch laufen morgen früh. Aber wir befürchten schon eine schwererer Knieverletzung. Das trübt den Sieg schon erheblich“, sagte er zu SPORT1.
Auf die Nachfrage bei Sky, ob das Kreuzband betroffen sein könnte, antwortete der Sportdirektor: „Die Sorge davor ist bestimmt da.“ Kovac bestätigte ebenfalls: „Es geht in die Richtung, aber ich kann noch nicht vorgreifen. Das wird dann im Krankenhaus festgestellt. Wenn es so wäre, wäre es ein teuer erkaufter Sieg.“
Trotz des Sieges fühle es sich „grade schlecht an, diese Sorge zu haben, die Befürchtung“, erklärte Book ehrlich. Auch Kovac meinte, dass ihn die Verletzung „wirklich sehr traurig macht“ und man schon von „etwas mehr“ reden müsse. Er verriet, dass am Sonntag die finale Untersuchung stattfinden würde, aber „das, was mir der Arzt gesagt hat, hört sich das zumindest nicht gut an“.
Ricken: „Wir befürchten das Schlimmste“
Sportlich fürchtet der BVB-Coach einen großen Verlust, „denn er hat in der ersten Halbzeit gezeigt, wie stark er ist. Wenn er den Ball hat, kann er immer zwei Gegner auf sich ziehen. Es ist schade. Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm ist.“
Lars Ricken, Geschäftsführer Sport in Dortmund, meinte: „Ich könnte noch sagen, dass wir morgen die Untersuchung abwarten und noch auf das Beste hoffen. Aber ich muss ehrlich sein, wir befürchten tatsächlich das Schlimmste!“
BVB-Kapitän reagiert auf Schock
„Der Junge hat in den beiden vergangenen Spielen gezeigt, was für Qualitäten er hat. Hoffentlich ist es nicht so dramatisch wie es aussah, sodass er lange wegfällt“, reagierte BVB-Kapitän Waldemar Anton kurz nach dem Spiel.
Bei Sky zeigte sich Expertin Tabea Kemme besorgt um den Griechen: „Da tut einem das Herz weh. Es war ein Durchschlagen des Knies. Man muss hoffen, dass es nur die Kapsel erwischt hat. Wir können alle nur die Daumen drücken, dass es keine lange Geschichte wird. Das wäre fatal, denn er hat großartig gespielt.“
Für Konstantelias kam Marcel Sabitzer in die Partie. Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte er eine ansprechende Leistung und erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit seinen ersten Bundesligatreffer zum 2:0 für den BVB.