Bundesliga>

Dieses Detail in der Bayern-Aufstellung erstaunt Jürgen Klopp

Klopp witzelt über Bayern-Aufstellung

Nathaniel Brown läuft beim FC Bayern nicht auf seiner gewohnten Position auf. Bundestrainer Jürgen Klopp kommentiert diese Entscheidung mit einem Lachen.
Nathaniel Brown kam bislang nicht viel auf seiner gelernten Position als Linksverteidiger zum Zug, sondern deutlich offensiver hinter der Spitze. Für den 23-Jährigen ist das trotz der Umstellung kein Problem.
Nathaniel Brown läuft beim FC Bayern nicht auf seiner gewohnten Position auf. Bundestrainer Jürgen Klopp kommentiert diese Entscheidung mit einem Lachen.

Vor dem Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart (5:1) hat Bundestrainer Jürgen Klopp die neue Rolle von Nathaniel Brown mit einem Augenzwinkern kommentiert.

Als Klopp vor der Partie bei Sat.1 im Regen der Allianz Arena zum Interview stand, warf er einen Blick auf die Bayern-Aufstellung, die auf einem Zettel vor ihm lag. „Oh, Lennart Karl ist im Kader und Tah spielt nicht“, stellte der 59-Jährige zunächst fest. Anschließend fiel ihm Browns Position ins Auge.

„Brown auf der Zehn. Da haben wir mal einen Linksverteidiger und dann stellen sie ihn auf die Zehn“, sagte Klopp und lachte.

FC Bayern: Brown auf ungewohnter Position eingesetzt

Brown, der eigentlich etatmäßiger Linksverteidiger ist und diese Position auch bei der WM 2026 in der Nationalmannschaft bekleidet hatte, war bereits im Supercup gegen Borussia Dortmund überraschend im offensiven Mittelfeld gestartet – und erzielte sogar das 1:0. Gegen den VfB setzte Bayern-Trainer Vincent Kompany den Neuzugang von Eintracht Frankfurt erneut dort ein.

Klopp machte deutlich, dass zahlreiche Spieler auf dem Platz für die Nationalmannschaft interessant seien. „Ich habe nicht nachgezählt, aber es müssten so sechs, sieben, acht Kandidaten sein auf dem Platz, auf beiden Seiten verteilt. Das ist hochspannend“, erklärte der Nachfolger von Julian Nagelsmann.

Zugleich betonte Klopp, dass er sich erst noch daran gewöhnen müsse, keine Namen zu nennen. „Wenn ich früher mal einen Spielernamen gesagt habe, dachten alle, der geht nach Liverpool, aber es war scheißegal“, meinte der Bundestrainer. „Aber wenn ich jetzt einen Namen nenne, dann wird der Junge verfolgt und ist ein potenzieller Neuner oder was weiß ich.“