Auf der Asien-Tour des FC Bayern hat sich Präsident Herbert Hainer mit einem flammenden Appell an die Bundesliga gewandt.
FC Bayern: Hainer hält flammenden Bundesliga-Appell
Bayern-Boss mit flammendem Appell
„Die Bundesliga steht im Vergleich zur Premier League deutlich, deutlich im Hintergrund“, betonte Hainer bei einer Medienrunde und bezog sich dabei auf die internationale Präsenz der deutschen Vereine.
„Das ist auch ein Appell, den ich hier loswerden möchte und an die deutsche Bundesliga richte: Es kann nicht sein, dass der FC Bayern den Wagen allein zieht, sondern wir brauchen hier eine deutlich aktivere Unterstützung der gesamten Bundesliga – nicht nur von einem oder zwei Vereinen, sondern von der ganzen Bundesliga“, erläuterte Hainer mit Blick auf Reisen über die europäischen Grenzen hinaus.
Hainer: „Kann nicht sein, dass die Bundesliga stehen bleibt“
Neben den Bayern, die sich bis Freitag noch in Hongkong aufhalten, war Leipzig nach der vergangenen Saison nach Südafrika gereist und Borussia Dortmund zuletzt in Japan unterwegs. Im September fliegt zudem der SC Paderborn in die USA.
„Es kann nicht sein, wenn der FC Bayern vorangeht, dass dann die Bundesliga stehen bleibt“, nahm Hainer die nationale Konkurrenz in die Pflicht.
Der 72-Jährige verdeutlichte: „Internationalisierung ist kein Sololauf eines einzelnen Vereins, sondern das müssen wir alle zusammen in der Bundesliga machen. Und da muss die Bundesliga deutlich nachziehen.“
Auch Rouven Kaspar appelliert
Auch Bayerns Marketingvorstand Rouven Kaspar hatte vor wenigen Tagen gemahnt, dass zu wenige Bundesligisten die europäischen Grenzen verlassen würden.
„Es ist schon so, dass die Kolleginnen und Kollegen einfach mal realisieren müssen, dass nicht nur wir das ganze Internationalisierungsschiff mit ein, zwei anderen zusammen ziehen, sondern dass sie auch ihre Fußballschuhe mal packen müssen und es Pflicht ist, ins Ausland zu reisen. Und das ist definitiv zu wenig. Uns kommt es so vor, als dass wir appellieren, appellieren, appellieren.“