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FC Bayern: "Jamal hat was geändert - das hatte Nebenwirkungen"

Kompany verrät neue Musiala-Details

Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl haben erklärt, warum es bei Jamal Musiala in so kurzer Zeit zu zwei Zusammenbrüchen kam.
Nach seinen beiden Anfällen ist Jamal Musiala mit der Diagnose neurologischer Absencen an die Öffentlichkeit gegangen. Vor dem Franz-Beckenbauer-Supercup erklärt Max Eberl, dass der Verein bereits länger von der Erkrankung wusste.
Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl haben erklärt, warum es bei Jamal Musiala in so kurzer Zeit zu zwei Zusammenbrüchen kam.

Vor dem Supercup gegen Borussia Dortmund bleibt Jamal Musiala das Hauptthema beim FC Bayern. Auf der Pressekonferenz vor der Partie am Samstagabend (20.30 Uhr im LIVETICKER) enthüllten Cheftrainer Vincent Kompany und Sportvorstand weitere Details und Hintergründe zur Erkrankung des 23-Jährigen.

„Wir wissen es schon die ganze letzte Saison. Wir haben damit gearbeitet“, verriet Eberl. Dass die Situation erst jetzt durch zwei Zusammenbrüche öffentlich wurde, liege daran, dass Musiala die Medikation verändert habe. Der deutsche Nationalspieler leidet laut eigener Erklärung unter „Absencen“ aufgrund einer „neurologischen Dysfunktion“.

„Jeder Mensch, der Tabletten nimmt, ist froh, wenn er keine Tabletten mehr nehmen muss. Dann hat er eben etwas verändert an der Medikation. Deswegen waren die Krampfanfälle in der Kürze der Zeit augenscheinlicher“, informierte Eberl. „Jetzt gilt es, die Medikation anzupassen, um dahin zurückzukommen, wo wir schon mal waren und wo er sehr lange anfallsfrei war.“

Kompany: „Ich habe gerade mit Jamal gesprochen“

Kompany zeigte Verständnis. „Es ist völlig normal, dass man in einer Behandlung etwas anderes probiert“, betonte der Trainer, der sich im Vorfeld noch mit seinem Spieler ausgetauscht hatte: „Ich habe gerade mit Jamal gesprochen. Er hat gesagt: ‚Vinnie, kein Problem, kannst du sagen‘: Er hat bei seiner Behandlung ein bisschen was geändert, und das hatte ein bisschen Nebenwirkungen. Deswegen ist es das erste Mal passiert – und dann das zweite Mal.“

Dass die Situation ungefährlich sei, bemerke man an der Reaktion der Mannschaft. „Wenn Sie genauer beobachtet haben, was gegen Heidenheim passiert ist: Die Bank war total ruhig“, sagte der Belgier und hob einen Spieler beispielhaft hervor: „Michael Olise, bester Kumpel von Jamal, war mit taktischen Anweisungen an der Bank beschäftigt. Es gibt auch viel Ruhe in diesen Situationen bei uns.“