Der FC Bayern befindet sich in der Vorbereitung auf die neue Saison aktuell in Asien. Nach einer Station in Südkorea steht aktuell Hongkong auf dem Programm. Im Rahmen der Tour hat Klubpräsident Herbert Hainer Kritik an den anderen Bundesligisten geäußert.
Gladbach-Boss reagiert auf Bayern-Schelte
Gladbach-Boss reagiert auf Schelte
Neben den Münchnern sind in diesem Sommer nur Borussia Dortmund, RB Leipzig und der SC Paderborn international unterwegs. Nach Ansicht des Rekordmeisters zu wenige, vor allem im Konkurrenzkampf mit der Premier League.
Rouven Schröder, seines Zeichens Sportchef von Borussia Mönchengladbach, hat sich nun bei SPORT1 zu den Aussagen geäußert. „Als Kritik habe ich es gar nicht wahrgenommen, in dem Sinne“, sagte er im Rahmen des Trainingslagers der Fohlen am Tegernsee.
Schröder versteht Aussagen als Motivation
„Es muss jeder Verein für sich wissen. Wenn es die Möglichkeiten gibt und es reinpasst, dann schaut man natürlich über den Tellerrand, das ist ja vollkommen klar. Von daher habe ich es eher als Motivation verstanden.“
Und weiter: „Ich habe in meiner Karriere mit Vereinen auch schon Auslandsreisen gemacht, daher weiß ich auch, wie es sich anfühlt. Es ist eine spannende Reise und muss für jeden reinpassen.“
Bayern-Boss Hainer hatte in einer Medienrunde deutliche Worte gewählt. „Die Bundesliga steht im Vergleich zur Premier League deutlich, deutlich im Hintergrund“, betonte er.
Bayern mit Kritik an den Bundesligisten
„Das ist auch ein Appell, den ich hier loswerden möchte und an die deutsche Bundesliga richte: Es kann nicht sein, dass der FC Bayern den Wagen allein zieht, sondern wir brauchen hier eine deutlich aktivere Unterstützung der gesamten Bundesliga – nicht nur von einem oder zwei Vereinen, sondern von der ganzen Bundesliga.“
So könne es nicht sein, „wenn der FC Bayern vorangeht, dass dann die Bundesliga stehen bleibt.“
Erst vor wenigen Tagen hatte Bayerns Marketingvorstand Rouven Kaspar ähnliche Kritik geäußert.
„Es ist schon so, dass die Kolleginnen und Kollegen einfach mal realisieren müssen, dass nicht nur wir das ganze Internationalisierungsschiff mit ein, zwei anderen zusammen ziehen, sondern dass sie auch ihre Fußballschuhe mal packen müssen und es Pflicht ist, ins Ausland zu reisen“, konstatierte er.