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Klopp kündigt Bayern-Besuch an - Eberl reagiert

Klopp kündigt Bayern-Besuch an

Jürgen Klopp verfolgt den Bundesliga-Auftakt in München - und kündigt im Vorfeld der Partie einen besonderen Besuch beim FC Bayern an.
Vor dem Finale des Franz-Beckenbauer-Supercups hält sich Kompany beim Thema Jürgen Klopp zunächst bedeckt, verrät dann aber doch etwas über den sich anbahnenden Austausch mit dem neuen Bundestrainer.
Jürgen Klopp verfolgt den Bundesliga-Auftakt in München - und kündigt im Vorfeld der Partie einen besonderen Besuch beim FC Bayern an.

Bundestrainer Jürgen Klopp hat verraten, dass er dem FC Bayern am Sonntag einen Besuch abstatten wird. Das erklärte der 59-Jährige vor dem Bundesliga-Auftakt zwischen den Münchnern und dem VfB Stuttgart (5:1) am Sky-Mikrofon.

„Ich bin am Sonntag bei Bayern am Trainingsgelände, um Spieler zu treffen und einfach Abläufe kennenzulernen“, erläuterte Klopp die Gründe für seinen anstehenden Besuch.

Was Klopp bei seinem Besuch beim FC Bayern vorhat

„Es geht ja auch darum: Die Vereine spielen ja unterschiedliche Systeme, und dann muss ich wissen: Was sagen die Trainer eigentlich ihren Spielern, bevor ich sie dann kriege und das Gegenteil behaupte. All solche Dinge. Das werden wichtige Gespräche“, betonte der Bundestrainer.

Angesprochen auf den Austausch mit den Vereinstrainern sagte Klopp allgemein: „Einige Bundesliga-Trainer kenn ich ja. Das waren sehr, sehr angenehme Gespräche.“ Und weiter: „Ich möchte wirklich mit ihnen zusammenarbeiten.“

Eberl freut sich auf Klopp-Besuch

„Kaffee, Kuchen. Vielleicht noch eine Leberkässemmel“, werde es dann am Sonntag geben, wenn Klopp vorbeikommt, witzelte Bayern-Boss Max Eberl nach dem Sieg in der Mixed Zone.

„Ich find‘s schön und ich finde auch diesen Austausch, mit dem Bundestrainer zusammenzusitzen, schön“, freute sich der Sportvorstand: „Ich glaube, dass Vinny ein Trainer ist, wo auch ein Jürgen Klopp zuhört und Jürgen kann genauso gut Vinny gute Ratschläge geben. Wir haben viele deutsche Nationalspieler und das Gespräch ist, glaube ich, sehr wichtig, wie mit allen anderen Bundesligatrainern auch. Aber es ist schön, dass er heute da war und das wir am Sonntag zusammensitzen.“

So geht es für Klopp weiter

Klopp, der am 24. Juli offiziell vom DFB als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt wurde, betonte, dass er generell noch am Anfang seiner Arbeit stehe. „Es ist noch nicht so richtig Druck drauf. Es geht darum, ein Gefühl füreinander zu entwickeln und es zu schaffen, wirklich zusammenzuarbeiten“, fuhr er fort.

Seinen ersten Kader wird Klopp am 17. September nominieren. Mit diesem geht er in die Spiele der Nations League in den Niederlanden (24. September), gegen Griechenland in Augsburg (27. September), gegen Serbien in München (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober).