Thomas Kessler, Geschäftsführer beim 1. FC Köln, hat über die Vertragsverlängerung von Said El Mala gesprochen. Der Shootingstar hatte seinen Vertrag beim Effzeh am 20. August überraschend vorzeitig bis 2031 verlängert.
Köln-Boss live im TV: Kein "Gentleman's Agreement" bei Said El Mala
Köln-Boss: So lief der El-Mala-Deal
„Ich sehe nur Chancen in diesem Fall. Vor allen Dingen, dass man absolute Überzeugung benötigt, sowohl aufseiten des Klubs, dass man diesen Weg weiter zusammen geht – aber auch vom Spieler“, sagte Kessler vor dem DFB-Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers (LIVETICKER) bei RTL/Sky.
Transfermarkt: El Mala war heiß umworben
Zahlreiche Topklubs waren an El Mala interessiert gewesen. Darunter Vereine aus der Premier League, aber auch Borussia Dortmund und RB Leipzig. Ein Deal kam aber nicht zustande und der 19-Jährige entschied sich schließlich für einen Verbleib.
„Die ganzen Gespräche über Wochen waren immer sehr vertrauensvoll, mit der Familie, auch mit Said. Und am Ende, man hat die Bilder gesehen, die Worte von Said gehört. Er freut sich extrem, dass wir zusammen in die neue Saison gehen. Aber es geht eben darum, mit der ganzen Mannschaft – und nicht nur mit Said – erfolgreich zu sein“, stellte Kessler klar.
Außerdem wird El Mala eine besondere Ehre zuteil. Er läuft zukünftig mit der Rückennummer 10 auf, die einst auch der „Kölsche Prinz“ und Vereinsikone Lukas Podolski trug. „Es ist nur eine Nummer. Aber die Leute erwarten natürlich jetzt schon sehr viel von dem Kleinen, aber ich hoffe, dass er cool bleibt“, merkte Experte Patrick Helmes an.
Kessler bestätigte derweil, dass der neue Vertrag keine Ausstiegsklausel beinhaltet. Auch eine Art Gentleman’s Agreement – wenn ein großer Verein anklopft – gibt es nicht. „Es ist von Vertrauen geprägt. Die ganzen Gespräche waren von Vertrauen geprägt. Und am Ende gibt es auch kein Gentleman’s Agreement in diesem Fall – und auch keine Ausstiegsklausel“, sagte der Köln-Boss.
Kessler: „Ausstiegsklausel war ausgeschlossen“
Man müsse auch beachten, dass El Mala in Köln ja noch vier Jahre Vertrag gehabt hätte und „nur“ um ein Jahr verlängert wurde. „Wir wollten zeigen, wie ernst wir es meinen, mit ihm in die Zukunft zu gehen. Da hat natürlich die Nummer auch eine Rolle gespielt. Aber eine Ausstiegsklausel war von meiner Seite ausgeschlossen.“
Ob El Malas Familie oder Berater bei einem Weiterverkauf prozentual beteiligt wären, wollte Kessler nicht kommentieren.