Werder Bremen hat Ludovit Reis zurück nach Deutschland geholt! Der ehemalige Kapitän des Nordrivalen Hamburger SV kommt vom belgischen Meister FC Brügge, das teilte der Nordklub am Freitagabend auf seiner Webseite mit. Über die Vertragslaufzeit machte Werder keine Angaben.
Pikante Transfer-Überraschung in der Bundesliga ist perfekt
Pikante Transfer-Überraschung fix
„Er ist läuferisch sehr stark, gewinnt viele Bälle und strahlt eine gewisse Torgefahr aus. Er ist ein technisch gut ausgebildeter Mittelfeldspieler, der seine Stärken auf der Sechser- oder der Achterposition hat und uns mit seiner Qualität helfen wird“, ließ sich Trainer Daniel Thioune zitieren.
Auch Reis selbst, der die Rückennummer 15 tragen wird, freute sich: „Werder ist ein familiärer Club und die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich solch eine Atmosphäre in einem Verein liebe. Ich hatte nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen ein gutes Gefühl und habe richtig Lust auf die neue Aufgabe bei Werder.“
Bundesliga: Pikanter Hintergrund beim Reis-Transfer
Laut übereinstimmender Medienberichte zahlt Bremen keine Ablöse für den 26-Jährigen.
Pikant an dem Wechsel ist Reis‘ Vergangenheit: Der Niederländer hatte in Deutschland zunächst beim VfL Osnabrück (2020/21) gespielt, ehe er von 2021 bis 2025 das Trikot des Hamburger SV trug – zum Teilen gar als Kapitän.
Für Osnabrück und Hamburg absolvierte er insgesamt 143 Spiele in der 2. Bundesliga, ihm gelangen 20 Tore. Zuvor war Reis beim FC Groningen, dem Jugend-Klub von Arjen Robben, ausgebildet worden, ehe es ihn in La Masia, das Nachwuchsleistungszentrum des FC Barcelona, zog.