Vor Facundo Medina fürchten sich selbst die eigenen Mitspieler. „Er ist giftig, eklig. Ein kleiner Treter auch ein bisschen. Man hat schon Angst vor ihm“, sagte Ibrahim Maza mit einem Lachen über seinen neuen Mannschaftskollegen bei Bayer Leverkusen.
"Giftig, eklig, kleiner Treter" - selbst Mitspieler fürchten ihn
Selbst die Mitspieler fürchten ihn
Der argentinische Abräumer überzeugte bei seinem Startelf-Debüt für den Bundesligisten als Mentalitätsspieler und knallharter Innenverteidiger – und wies beim 4:0 (2:0) gegen Union Berlin auch noch direkt seine Torgefahr nach.
„Giftig, eklig“ und „ein kleiner Treter“ – trotzdem feiert Bayer Leverkusen Medina
„So einen Spieler willst du in deiner Mannschaft haben. Ein geiler Typ“, lobte auch Patrik Schick den Torschützen zum 2:0, es sei jedoch besser, „ihn in der eigenen Mannschaft zu haben.“ Medina sei „sehr aggressiv, aber trotzdem sehr gut mit dem Ball“, so Schick.
Der 27 Jahre alte Vize-Weltmeister kam im Sommer für rund 20 Millionen Euro von Olympique Marseille zu den Rheinländern, im WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) war er in der 70. Minute eingewechselt worden.
Er soll Bayer in der Defensive die nötige Aggressivität und Stabilität verleihen. „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes, die Galligkeit des Argentiniers tue „jeder Mannschaft gut“.