Trainer Julian Schuster hat mit großer Freude auf die Nominierung des Freiburger Spieler-Quartetts für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reagiert. „Das ist eine Bestätigung der Entwicklung und gleichzeitig ein Kompliment für die ganze Mannschaft“, sagte der 41-Jährige: „Solche Entwicklungen können nur passieren, wenn die Rahmenbedingungen passen und ich Tag für Tag voll gefordert werde. Mich freut es besonders für die Jungs. Das sind Kindheitsträume, wenn man das eigene Land vertreten darf.“
Schuster von Klopp-Wahl erfreut
Schuster von Klopp-Wahl erfreut
Mit Philipp Treu, Yannik Engelhardt, Derry Scherhant und Max Rosenfelder wurden vier Spieler des Sport-Clubs für die erste Länderspiel-Maßnahme von Jürgen Klopp berufen. „Sie werden uns sportlich repräsentieren, aber auch mit all den Werten“, betonte Schuster: „Das sind Jungs, die einer Mannschaft gut tun. Nicht nur vom Inhaltlichen, sondern auch wie sie als Menschen sind.“ Vor der Nominierung habe er einen „guten Austausch“ mit dem neuen Bundestrainer gehabt.
Zunächst steht allerdings am Samstag (15.30 Uhr) noch das Liga-Gastspiel bei Eintracht Frankfurt an. Den perfekten Saisonstart mit neun Zählern aus drei Spielen und die aktuelle Rolle an der Tabellenspitze will der Coach dabei nicht zu hoch hängen. „Mit neun Punkten steigt man ab“, sagte Schuster scherzhaft. Sein Team werde am Main „genau die Schärfe brauchen“, die es an den ersten drei Spieltagen gezeigt habe.
Dabei kommt es auch zum Wiedersehen mit Ex-Keeper Noah Atubolu, der nach langem Hin und Her im Sommer zur SGE gewechselt war. „Es ist der richtige Moment, um diesen Prozess und alle daran Beteiligten zu loben. Wir wollen für ihn nur das Beste“, betonte Schuster: „Er ist ein Freiburger Junge, sein Weg hier war ungemein schön. Das bleibt bei mir hängen und nicht das andere. Ich freue mich, ihn vor und nach dem Spiel in den Arm zu nehmen und zu quatschen. In den 90 Minuten ist er aber der Gegner.“