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Effenbergs Urteil zum Polanski-Aus

Effenbergs Urteil zum Polanski-Aus

Stefan Effenberg kann die Freistellung von Eugen Polanski bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach nachvollziehen. Doch was nun?
Als ehemaliger Kapitän von Borussia Mönchengladbach spricht Stefan Effenberg über seine Zeit bei der Fohlenelf und eine Aussage von Tim Kleindienst.
Stefan Effenberg kann die Freistellung von Eugen Polanski bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach nachvollziehen. Doch was nun?

Stefan Effenberg sieht in dem Aus von Eugen Polanski bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach einen unausweichlichen Schritt. Im FIROCKX Doppelpass warnt der SPORT1-Experte aber vor überzogenen Erwartungen bei der Suche nach einem Nachfolger.

„Nehmen wir mal die Pressekonferenz von gestern: Man hat Selbstzweifel rausgehört“, sagte Effenberg über den letzten Auftritt von Polanski nach dem 0:5 beim SC Freiburg: „Und wenn du Zweifel raushörst und diese auch öffentlich geäußert werden, dann wird es ganz, ganz eng. Und dann bist du an einem Punkt, an dem du handeln musst.“

Effenberg sieht mit Blick auf den enttäuschenden Saisonstart der Fohlen aber nicht nur den Trainer in der Verantwortung. Auch Mannschaft und Klubbosse hätten zu der Situation beigetragen: „Ich habe keine Entwicklung gesehen, daher ist es die logische Konsequenz, dass man sich vom Trainer trennten muss.“

Effenberg: Was ist ein realistisches Ziel bei Gladbach?

Mehrere Namen werden nun gehandelt, unter anderem gelten Ole Werner und Horst Steffen als Kandidaten auf das Polanski-Erbe. Doch Effenberg warnte vor allem mit Blick auf den ambitionierten Werner.

„Die entscheidende Frage, die ein neuer Trainer sich jetzt bei Borussia Mönchengladbach immer stellen muss – egal wer es jetzt wird – ist doch: Was gibt die Qualität im Kader überhaupt her?“

Effenberg weiter: „Wenn wir von einer sorgenfreien Saison bei Gladbach reden … ich glaube, jeder ist eines Besseren belehrt worden. Und das nach drei Spieltagen. Natürlich kann das noch in eine andere Richtung gehen. Aber die Trainer werden die Kader einordnen und fragen: Was ist ein realistisches Ziel? Und da gibt es bei Borussia Mönchengladbach nicht viel mehr her als den Kampf gegen den Abstieg.“

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