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Ein „Luxusproblem“ für den FC Bayern

Ein „Luxusproblem“ für den FC Bayern

Beim FC Bayern München stellt sich die Frage nach der perfekten Position für Michael Olise. Cheftrainer Vincent Kompany spricht dem Franzosen eine freie Rolle aus.
Nach dem Champions-League-Auftakt der Münchner gegen den norwegischen Klub FK Bodö/Glimt geht ein Interview mit Michael Olise viral.Jetzt äußern sich auch Vincent Kompany und Max Eberl zu dem Auftritt des Franzosen.
Beim FC Bayern München stellt sich die Frage nach der perfekten Position für Michael Olise. Cheftrainer Vincent Kompany spricht dem Franzosen eine freie Rolle aus.

Während Michael Olise im Trikot des FC Bayern zumeist auf der rechten Seite agiert, glänzte er bei der WM 2026 für Frankreich auf der Zehnerposition. Beim 5:0-Sieg der Münchner am Donnerstag gegen Bodö/Glimt begann Olise zunächst auf dem rechten Flügel, wechselte im Verlauf der zweiten Hälfte dann aber ins offensive zentrale Mittelfeld und traf direkt doppelt.

Auch beim Bundesliga-Auswärtssieg in Elversberg (2:1) setzte Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany den Franzosen auf der Zehnerposition ein. Ob Olise dort am besten seine Fähigkeiten entfalten könne, wollte der Belgier nicht bestätigen.

„Nein, Michael ist in seiner freien Rolle am stärksten. Deswegen sehen Sie ihn vielleicht heute da, vielleicht auch woanders. Wichtig ist, dass er in den richtigen Räumen ist und dass er zum Tor kommt“, sagte Kompany bei DAZN. „Wir haben viele Tore von Michael aus unterschiedlichen Positionen gesehen, von außen und von innen. Hauptsache für mich ist, dass er gefährlich bleibt.“

FC Bayern: Gibt es die perfekte Position für Olise?

Bei der Fußball-WM hatte der 24-Jährige sieben Assists gesammelt. Nationaltrainer Didier Deschamps ließ Olise dabei zumeist im zentralen offensiven Mittelfeld agieren. DAZN-Experte Michael Ballack will nicht ausschließen, dass der Franzose auch beim FC Bayern immer wieder auf der Zehn zum Einsatz kommen wird.

„Er spielt natürlich in der französischen Nationalmannschaft auf der Zehn und hat dort auch überragend gespielt. Die werden sich auch etwas dabei denken. Die Bayern haben natürlich andere Möglichkeiten und Vincent (Kompany; d. Red.) hat es gesagt: Er kann überall spielen, egal, wie die Position jetzt heißt“, erläuterte der ehemalige DFB-Kapitän.

„Wichtig ist, dass er die freien Räume bespielt oder beläuft. Er sagt selber auch, dass er sich auf der Position ganz wohlfühlt, wenn es um Lieblingspositionen geht. Er hat in 20, 30 Minuten einen Impact gehabt mit zwei Toren am Donnerstag. Auch die Leichtigkeit, wie er dann Harry Kane einsetzt: typischer Zehner. Anders als Musiala, anders als andere Spieler.“

Ballacks Fazit: „Wenn du solche Möglichkeiten hast als Spieler und so flexibel bist, ist das sicherlich ein Luxusproblem.“

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