Knapp neun Jahre nach seinem Aus bei Borussia Dortmund hat Peter Bosz bemerkenswerte Einblicke in seine Zeit in der Bundesliga gegeben. Der heutige Trainer der PSV Eindhoven sprach erstmals offen über eine aus seiner Sicht entscheidende Spieler-Revolte, die seinen Rauswurf im Winter 2017 eingeleitet haben soll.
Erstaunliche Enthüllung zum BVB
Erstaunliche Enthüllung zum BVB
In einer Sendung des niederländischen Senders Omroep Brabant, die vor Kurzem ausgestrahlt wurde, schilderte Bosz, wie sich nach einer 1:3-Niederlage in der Champions League gegen Real Madrid Widerstand gegen seine Spielidee gebildet habe.
Der Niederländer erinnerte sich dabei an ein Gespräch führender Spieler hinter den Kulissen: „Da haben sich Sokratis Papastathopoulos, ein griechischer Innenverteidiger, der Torwart und der defensive Mittelfeldspieler zusammengesetzt und gesagt: ‚Dieser Trainer ist total verrückt. Wir laufen viel zu weit nach vorne. Schau dir das mal an, wir kassieren drei Gegentore.'“
Peter Bosz: Hätte BVB-Stars rauswerfen müssen
Bosz hatte nach seiner Ankunft im Juli 2017 in Dortmund zunächst für begeisternden Offensivfußball gesorgt. Doch die Stimmung kippte, als sich die Anzahl der Gegentreffer drastisch steigerte. Mitte Dezember war Schluss. Selten folgte auf einen so berauschenden Start ein so dramatischer Absturz.
Nach Ansicht des heute 62-Jährigen war der Unmut in der Kabine der Wendepunkt seiner Dortmunder Zeit. Die Zweifel einzelner Führungsspieler hätten sich schnell auf das gesamte Team übertragen. „Die Spieler-Revolte sorgte dafür, dass die Mannschaft auseinanderzufallen begann“, erklärte Bosz rückblickend.
Besonders selbstkritisch äußerte sich der Niederländer zu seinem eigenen Verhalten in dieser Situation. Heute würde er deutlich konsequenter handeln, meinte er: „Da hätte ich eingreifen müssen. Ich hätte nicht mit ihnen reden sollen, sondern sie sofort aus dem Team werfen müssen. Mit dem Wissen von heute hätte ich das getan.“
Namentlich nannte Bosz lediglich Papastathopoulos. Die Identität der beiden anderen von ihm erwähnten Spieler ließ er offen. Torhüter war damals Roman Bürki, im defensiven Mittelfeld kam Nuri Sahin zum Einsatz, beide standen im Spiel gegen Real Madrid in der Startelf. Sahin wurde später selbst Trainer in Dortmund, auch er musste nach wenigen Monaten gehen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.