Uli Hoeneß hat seine Meinung zum Ballon d’Or ausgesprochen. Der Ehrenpräsident des FC Bayern hält seinen Star-Stürmer Harry Kane für den logischen Gewinner. Im Gespräch mit der AZ verriet er: „Er hätte es extrem verdient. Und ich hoffe auch, dass er ihn kriegt.“
Hoeneß keilt gegen Kanes Ballon-d’Or-Konkurrenz
Hoeneß keilt gegen Kanes Ballon-d’Or-Konkurrenz
Was hebt ihn von der Konkurrenz ab? Der Engländer hat „eine überragende Saison über alle Wettbewerbe“ gespielt. „Wenn er es dieses Jahr nicht verdient, wann dann?“ argumentierte die Bayern-Ikone.
Hoeneß: Messi? „Halte ich für Schwachsinn“
„Messi den Ballon d’Or zum fünften Mal zu geben, halte ich für Schwachsinn“, sagte Hoeneß in aller Deutlichkeit.
Mit Kylian Mbappé, der bereits Eigenwerbung für den Weltfußballerpreis betrieben hat, rechnete Hoeneß ebenfalls ab. Er sei „nicht mal spanischer Meister geworden. Die haben gar keinen Titel gewonnen – und wir zwei.“ Immerhin: Der Franzose wurde Torschützenkönig in der spanischen Liga, Champions League und bei der WM.
Kanes Vertragsverlängerung liegt in der Luft
Bei der Meisterehrung des FC Bayern in der Bayerischen Staatskanzlei plauderten Kane und Hoeneß für einige Minuten unter vier Augen. Im Gespräch wird es wohl auch um die Vertragsverhandlungen des Top-Stars gegangen sein. Kane offenbarte bereits vor einigen Tagen, dass die Verhandlungen noch ein bis zwei Monate laufen werden, ehe beide Seiten zufrieden sind.
Eine Einigung liege am Horizont, so Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen zuletzt bei SPORT1: „Wir haben ein entspanntes Verhältnis. Es ist spürbar, dass beide Seiten das wollen“. Hoeneß betonte diesbezüglich, wie wichtig ihm ein Kane-Verbleib ist: „Das brauche ich ihm nicht immer zu sagen, das weiß er, dass ich so denke.“