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Vorerst keine Kane-Unterschrift

Vorerst keine Kane-Unterschrift

Der FC Bayern wollte den neuen Vertrag von Harry Kane schon vor Saisonbeginn unter Dach und Fach bringen. Der Stürmer selbst spricht jetzt von einem womöglich monatelangen Prozess - beschwichtigt aber auch.
Harry Kane äußert sich erstmal zu seinem Bayern-Teamkollegen Jamal Musiala und seiner Diagnose. Der ganze Verein und die Mannschaft stehe hinter ihm.
Der FC Bayern wollte den neuen Vertrag von Harry Kane schon vor Saisonbeginn unter Dach und Fach bringen. Der Stürmer selbst spricht jetzt von einem womöglich monatelangen Prozess - beschwichtigt aber auch.

Stürmerstar Harry Kane geht bei seiner angestrebten Vertragsverlängerung mit dem FC Bayern nicht von einer schnellen Einigung aus.

„Ich rechne nicht damit, dass es in der nächsten oder übernächsten Woche erledigt ist“, sagte Kane nach dem 5:0 (0:0) in der Champions League gegen den FK Bodö/Glimt, „aber hoffentlich sollten wir im Laufe der nächsten ein bis zwei Monate dahin kommen, wo wir hinwollen.“

Wie er schon gesagt habe: „Ein Vertrag entsteht nicht über Nacht. Es braucht Zeit, das zu verdauen und um zu sehen, wie wir es zum bestmöglichen Fall für alle Beteiligten machen.“

Neuer Kane-Vertrag? Bayerns Plan sah anders aus

Eine Deadline habe er sich jedenfalls nicht gesetzt, die Gespräche würden aber auch weiterhin „gut laufen“, meinte der 33-Jährige am Donnerstag. Er selbst sei „ganz gelassen“ und konzentriere sich aufs Sportliche. „Ihr könnt ganz ruhig bleiben, es ist alles in Ordnung“, sagte Kane: „Ich bin sehr glücklich.“

Den noch im Mai geäußerten Wünschen seines Arbeitgebers entspricht der nun von Kane ins Spiel gebrachte Zeitplan dabei allerdings nicht.

„Wir haben uns relativ frühzeitig in diesem Jahr einmal verabredet, weil wir noch vor der neuen Saison die Thematik abgearbeitet haben wollen“, hatte Bayerns Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen damals auf SPORT1-Nachfrage gesagt.

Kanes Vertrag bei den Münchnern läuft im kommenden Sommer aus, im Gespräch ist eine Verlängerung bis mindestens 2029. Zuletzt hatten beide Seiten mehrfach ihre gegenseitige Wertschätzung kundgetan. Kane hatte schon erklärt, es sehe „ziemlich gut“ aus. Sportvorstand Max Eberl meinte, er wisse nicht, „was gegen eine Vertragsverlängerung sprechen würde“.

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