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Kovacs klares Urteil zum Fall Wagner

Kovacs klares Urteil zum Fall Wagner

Niko Kovac kann die Gelb-Rote Karte für seinen Trainerkollegen Vincent Wagner nicht nachvollziehen. Der BVB-Coach warnt vor einem "großen Problem".
Dortmunds Trainer Niko Kovac nimmt Stellung zur Situation rund um seinen Elversberger Trainerkollegen Vincent Wagner, der mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wurde. Die SVE hat inzwischen einen zweiten Einspruch gegen die Sperre eingelegt.
Niko Kovac kann die Gelb-Rote Karte für seinen Trainerkollegen Vincent Wagner nicht nachvollziehen. Der BVB-Coach warnt vor einem "großen Problem".

Niko Kovac hat in dem kontroversen Fall um Vincent Wagner von der SV Elversberg klar Partei ergriffen. Der Coach von Borussia Dortmund schlug sich auf die Seite seines Trainerkollegen.

„Ich bin absolut auf der Seite des Trainers“, sagte der BVB-Coach, als er auf die Sperre für Wagner angesprochen wurde. Kovac zeigte zwar auch Verständnis für die Schiedsrichter, betonte aber: „Da sollten wir schon die richtigen Maßnahmen treffen.“

Wagner hatte beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (4:3) eine Gelb-Rote Karte erhalten, nachdem er sich nach dem Halbzeitpfiff mit dem Schiedsrichter der Partie unterhalten wollte. Zunächst wurde der Elversberg-Trainer für das kommende Spiel gegen den FC Bayern gesperrt, aktuell befindet sich der Fall in der Berufung.

Kovac hinterfragt Wagner-Entscheidung

„Ich weiß nicht, ob es eine Sportart gibt, die in den letzten Jahren so viele Regeländerungen hatte“, monierte Kovac: „Ich blicke da zum Teil selber nicht durch: Was darf man als Trainer und was darf man nicht?“

Mit Blick auf Wagner wolle er daher eine Frage stellen: „Ist es jetzt nicht mehr erlaubt, dass er das Spielfeld betritt beziehungsweise zum Schiedsrichter schreitet? Wenn das nicht mehr erlaubt ist, haben wir ein Problem.“

Er sprach von einer „sehr überzogenen“ Entscheidung des Unparteiischen: „Wo nimmt das ein Ende?“

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher bezeichnete den Platzverweis im FIROCKX DOPPELPASS bei SPORT1 als „in Summe eine unglückliche Situation“. Das Sportgericht stützte bei seinem ersten Urteil dennoch die Tatsachenentscheidung des Referees. Am Freitag soll auf dem Verbandscampus des DFB in Frankfurt/Main mündlich verhandelt werden, um eine endgültige Entscheidung herbeizuführen.