Bundesliga>

Zwei Klubs öffnen Neuer die Tür

Zwei Klubs öffnen Neuer die Tür

Manuel Neuer hat sich bezüglich seiner Zeit nach der aktiven Karriere noch nicht festgelegt. Während der FC Bayern eine weitere Zusammenarbeit begrüßen würde, signalisiert auch Schalke-Aufsichtsratschef Axel Hefer Interesse.
Manuel Neuer spricht nach dem furiosen 5:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart über seine Meilensteine und wofür er besonders dankbar ist.
Manuel Neuer hat sich bezüglich seiner Zeit nach der aktiven Karriere noch nicht festgelegt. Während der FC Bayern eine weitere Zusammenarbeit begrüßen würde, signalisiert auch Schalke-Aufsichtsratschef Axel Hefer Interesse.

Der Vertrag von Manuel Neuer beim FC Bayern läuft noch bis zum Ende der aktuellen Saison – wie es danach weitergeht, ist offen. Auch für die Zeit nach der aktiven Laufbahn hat der Weltmeister von 2014 nach eigenen Angaben noch keine konkreten Pläne.

Eine Möglichkeit scheint, dass Neuer dann einen Funktionärsjob beim FC Bayern antritt – oder aber beim FC Schalke 04. So äußerte sich Aufsichtsratschef Axel Hefer nun positiv über eine mögliche Rückkehr des gebürtigen Gelsenkircheners.

„Als Verein können wir stolz sein auf seine Karriere. Sein Abgang war kontrovers, aber ich persönlich finde, dass jeder Fehler machen kann, gerade wenn er jung ist. Das ist dann irgendwann auch mal gut“, erklärte der Verantwortliche im Interview mit der Bild.

Neuer-Rückkehr? „Muss er sich selbst überlegen“

Hefer glaubt, dass Neuer nach seinem Karriereende „erst mal seine Zeit genießen“ und sich dann überlegen werde, „was er machen möchte. Ob er dann in der alten oder in der neuen Heimat tätig werden möchte – das muss er sich selbst überlegen.“

Neuer durchlief die Jugend des FC Schalke, bevor er sich bei den Königsblauen als Profi etablierte und 2011 schließlich zum FC Bayern wechselte. Der Transfer wurde vom großen Unmut der Schalker Fans begleitet, die den Torhüter in der Folge teils auspfiffen.

Beim Rekordmeister ist Neuer längst zu einer Klub-Ikone aufgestiegen und hat mit den Münchnern zahlreiche Titel gewonnen. Entsprechend würden die Bayern den langjährigen Kapitän auch nach dessen Karriere gerne im Klub halten.

Hainer verweist auf Beckenbauer, Rummenigge und Hoeneß

„Es war immer Ziel des FC Bayern, ehemalige Fußballer in das Management einzubinden. Beste Beispiele sind Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß“, sagte FCB-Präsident Herbert Hainer auf die Frage nach einer möglichen künftigen Rolle Neuers. „Natürlich ist es unser Wunsch, auch in Zukunft ehemalige Spieler, wenn sie denn bereit sind, einzubinden. Denn sie haben eine unheimliche Erfahrung, kennen den Klub und den Profifußball in- und auswendig, und das ist, was uns hilft.“

Am Samstag (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) kommt es zunächst zum Wiedersehen zwischen Neuer und Schalke, wenn der FC Bayern in der Veltins-Arena gastiert.