Bitterer Nachmittag für Assan Ouédraogo: Der Nationalspieler ist bei der Partie zwischen RB Leipzig und dem Hamburger SV (Endstand: 5:0) unter starken Schmerzen ausgewechselt worden. Nach einer halben Stunde versuchte der 20-Jährige, gegen Albert Grönbaek einen Ball an der Eckfahne abzuschirmen. Plötzlich ging Ouédraogo zu Boden und hielt sich die rechte Schulter.
Schlimmer Verdacht bei Ouédraogo
Schlimmer Verdacht bei Ouédraogo
Schnell war klar: Für Ouédraogo würde es nach dem Zweikampf nicht weitergehen. Die Leipziger Mannschaftsärzte begleiteten den Offensivspieler, der sichtlich starke Schmerzen hatte und weiterhin seinen rechten Arm stabilisierte, vom Feld.
„Es ist wohl die gleiche Verletzung“
Für ihn wurde Christopher Nkunku eingewechselt. Nach der Partie teilte RB-Coach Martin Demichelis einen schlimmen Verdacht: „Es ist wohl die gleiche Verletzung wie in der Vorbereitung. Es sieht nicht gut aus, aber wir haben noch keine genaue Diagnose.“
Für Ouédraogo war es der erste Startelfeinsatz, nachdem er seit Anfang August mit einer Kapselverletzung an derselben Schulter ausgefallen war. Nun hat es den 20-Jährigen also offenbar erneut getroffen – und das nur wenige Tage, bevor Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten Kader für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft nominiert, für die Ouédraogo im vergangenen Jahr sein Debüt gefeiert hatte.