Champions League>

Champions League: Bayer-Star kassiert deutlichen Anpfiff - Leverkusen in der Einzelkritik

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Deutlicher Anpfiff für Bayer-Star

Alles gegeben und doch chancenlos ausgeschieden: Für Bayer Leverkusen ist die Reise in der Champions League bereits im Achtelfinale zu Ende. Im Rückspiel gegen den FC Bayern kann sich keiner so richtig auszeichnen. Die Einzelkritik.
Ohne Florian Wirtz steht Bayer Leverkusen in der Champions League mit dem Rücken zur Wand. Kapitän Jonathan Tah will durch den Ausfall seines Kollegen aber zusätzliche Kräfte gegen den FC Bayern freisetzen.
Alles gegeben und doch chancenlos ausgeschieden: Für Bayer Leverkusen ist die Reise in der Champions League bereits im Achtelfinale zu Ende. Im Rückspiel gegen den FC Bayern kann sich keiner so richtig auszeichnen. Die Einzelkritik.

Zwei Spiele, zwei deutliche Niederlagen: Im deutschen Achtelfinale der Champions League ist der FC Bayern München für Bayer Leverkusen mindestens eine Nummer zu groß. Nach dem 0:3 im Hinspiel verlor das Team von Xabi Alonso im Rückspiel mit 0:2 und schied aus.

{ "placeholderType": "MREC" }

Vor allem in der Offensive agierte der Double-Gewinner ohne den verletzten Florian Wirtz oft zu uninspiriert. Einzig Torjäger Patrik Schick verbuchte zwei klare Chancen, ehe alles zu spät war. SPORT1 hat die Einzelkritik der Bayer-Stars.

LUKAS HRADECKY: Weil Alonso das Torwart-Experiment mit dem im Hinspiel böse patzenden Matej Kovar zumindest fürs Erste beendete, durfte der Finne erstmals seit Anfang November wieder in der Königsklasse ran. Wurde früh in der Partie gleich zweimal gefordert und war zweimal auf seinem Posten. Bei den Gegentoren im zweiten Durchgang machtlos. Am Ball aber, wie so häufig, nicht bei jeder Aktion sauber, deswegen mit kleinen Abzügen in der B-Note. SPORT1-Note: 3

PIERO HINCAPIÉ: Kein Hochglanzauftritt des Verteidigers, dafür aber in allen Belangen grundsolide. Kämpfte, ackerte und arbeitete sich auf der linken Seite gegen den wieselflinken Michael Olise ab - mal mit aus seiner Sicht positivem, mal mit negativem Ausgang. Versuchte sich auch ein ums andere Mal nach vorne einzuschalten, trat insgesamt gewohnt mutig auf und warf bis in die Nachspielzeit alles rein. SPORT1-Note: 3,5

{ "placeholderType": "MREC" }

MARIO HERMOSO (bis 38. Min): Mit seiner souveränen und zugleich aggressiven Art hat sich der Winter-Neuzugang in den vergangenen Wochen fast schon einen Stammplatz in der Mannschaft erkämpft. Doch diesmal konnte er das nicht mal eine Halbzeit lang unter Beweis stellen. Als Hermoso nach gut einer halben Stunde Harry Kane zu Boden riss und dafür die Gelbe Karte sah, verletzte er sich an der rechten Schulter und musste wenig später raus. SPORT1-Note: 3

Tah sorgt für Schreckmoment

JONATHAN TAH: Der deutsche Nationalspieler sorgte für einen Schreckmoment, als er in der 22. Minute auf Höhe der Mittellinie einen verheerenden Ballverlust gegen Jamal Musiala verursachte und dem Münchner Kreativkopf über den halben Platz hinterherhecheln musste. Immerhin mit Erfolg, denn Tah spitzelte Musiala die Kugel in letzter Sekunde selbst vom Fuß. Sonst legte der Abwehrchef einen ordentlichen Auftritt hin, war gewohnt kopfballstark und gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe. SPORT1-Note: 3

ARTHUR (bis 65. Min): Rückte überraschend für den gesperrten Nordi Mukiele in die Startelf und fing nicht gut an. Zwei Seitenwechsel der Bayern, die der Brasilianer problemlos hätte abfangen und in den eigenen Reihen halten können, köpfte er ins Niemandsland. Von Granit Xhaka gab es dafür schon nach sieben Minuten einen deutlichen Anpfiff. Danach zwar konzertierter, aber ohne wirklichen Einfluss auf die Begegnung. SPORT1-Note: 5

ALEJANDRO GRIMALDO (bis 84. Min): Obwohl der Spanier auf der linken Außenbahn noch offensiver als sonst agierte, wurde er von den Bayern weitgehend aus dem Spiel genommen. Die Kreativität, die den Rheinländern durch den bitteren Ausfall von Florian Wirtz fehlte, konnte Grimaldo in keiner Weise kompensieren. Bezeichnend: Nur eine seiner 13 Flanken in den Strafraum fand einen Mitspieler, vor allem seine Eckbälle segelten häufig über Freund und Feind hinweg oder blieben am ersten Pfosten hängen. In der zweiten Halbzeit wenigstens zweimal im Ansatz gefährlich. SPORT1-Note: 4,5

{ "placeholderType": "MREC" }

GRANIT XHAKA: Dass das Geschehen im Zentrum eine große Rolle für den Spielverlauf spielen würde, war klar - und mit dem Schweizer hatte die Werkself auch einen klaren Chef im Mittelfeld. Doch Xhaka erwischte schon weitaus bessere Tage. Zwei leichte Fehlpässe, die man so von ihm nicht kennt, blieben in der ersten Halbzeit noch ohne Konsequenz. Anders nach dem Seitenwechsel, als er die Bayern-Angriffe oftmals nur per Foul stoppen konnte. Eines davon führte zum Freistoß, der im 0:1 resultierte. In der Folge ebenfalls nicht fehlerlos. SPORT1-Note: 4,5

Palacios wehrt sich

EXEQUIEL PALACIOS: Ein Abend wie für ihn gemacht. Laufstark, zweikampfstark, bissig, unermüdlich, unverwüstlich - all diese Facetten trafen auf den Weltmeister von 2022 einmal mehr zu. Er heizte die Zuschauern mit tollen Tacklings ein und war auch spielerisch einer der besten Leverkusener. Dennoch gelang es ihm nicht, im Verbund mit seinem Nebenmann Xhaka das Spiel an sich zu reißen. In den finalen Sekunden hatte Palacios den Ehrentreffer auf dem Fuß. SPORT1-Note: 3

ALEIX GARCIA (bis 65. Min): Genoss im offensiven Mittelfeld viele Freiheiten und öffnete mit seinen Pässen anfangs auch so manche Lücken. Im Laufe des Spiels aber oft einen Schritt zu spät, dem Gegner körperlich weit unterlegen und deutlich unauffälliger geworden - nicht zuletzt deswegen nach etwas mehr als einer Stunde von Alonso ausgewechselt. SPORT1-Note: 4,5

{ "placeholderType": "MREC" }

JEREMIE FRIMPONG: Mit seiner enormen Schnelligkeit deutete der 24-Jährige in Umschaltsituationen zwar hin und wieder Gefahr an, wirklich zwingend wurde er aber kaum. Seine Aktionen verpufften in der Regel viel zu schnell - so spielte Frimpong über weite Strecken engagiert, aber keine spielentscheide Rolle. In der 65. Minute forderte er Bayern-Keeper Jonas Urbig wenigstens mal im linken Eck, dafür beim 0:2 einen Schritt langsamer als Torschütze Alphonso Davies. SPORT1-Note: 4

Schick scheitert an Urbig

PATRIK SCHICK: Viermal standen sich Leverkusen und München in dieser Saison bereits gegenüber, im fünften Aufeinandertreffen ließ Alonso seinen Top-Torjäger erstmals von der Leine. Zunächst ohne wirkliche Bindung zum Spiel, steigerte er sich im Laufe der ersten Halbzeit, rieb sich immer wieder in offensiven Zweikämpfen auf, eroberte Bälle und kam schließlich auch zu guten Torchancen: Nach einer Ecke kurz vor der Pause köpfte er gefährlich ans Außennetz, in der 66. Minute scheiterte er aus kurzer Distanz an Urbig. SPORT1-Note: 3,5

ROBERT ANDRICH (ab 38. Min): Sortierte sich nach seiner Einwechslung nicht etwa im defensiven Mittelfeld, sondern in der Abwehrzentrale neben Tah ein. Dort spielte Andrich erst unauffällig und ließ nichts zu Schaden kommen, später wurde er von seinen Vorderleuten allerdings zu oft allein gelassen, um eine gute Figur zu machen. Offenbarte dazu einige Schwächen im Stellungsspiel und der Handlungsschnelligkeit. SPORT1-Note: 4,5

{ "placeholderType": "MREC" }

VICTOR BONIFACE (ab 65. Min): Zeigte sich, nachdem er in den letzten Spielen gar nicht mehr zum Zug kam, durchaus bemüht. Mehr als zwei Halbchancen sollte für Boniface in einer am Ende sowieso längst entscheidenden Partie jedoch nicht mehr herausspringen. SPORT1-Note: 3

AMINE ADLI (ab 65. Min): Kam für Arthur rein, konnte nach seiner Einwechslung aber gar keine Akzente mehr setzen. SPORT1-Note: 4

EMILIANO BUENDIA (ab 84. Min): Durfte in der Schlussphase auch noch mitwirken, ohne nennenswerte Szenen zu haben. SPORT1-Note: keine Bewertung