Christoph Kramer hat die Nichtnominierung von Jonas Hofmann für die Ligaphase in der Champions League kritisiert und seinem ehemaligen Teamkollegen den Rücken gestärkt.
Christoph Kramer verwundert! " Gleicht fast schon einem Verbrechen"
Hofmann? „Fast schon ein Verbrechen“
„Es ist extrem bitter, wie es speziell mit ihm gelaufen ist, dass er nicht für die Champions League gemeldet wurde, was in meinen Augen fast schon einem Verbrechen gleicht“, befand Kramer in seiner Rolle als Prime-Experte am Dienstag vor dem Champions-League-Spiel von Bayer Leverkusen gegen Olympiakos Piräus (JETZT im Liveticker).
Hofmann beginnt gegen Piräus
Vor den Playoffs gegen die Griechen nahm Bayer-Cheftrainer Kasper Hjulmand den Offensivspieler ins Aufgebot auf und setzt im Rückspiel sogar auf den 33-Jährigen in der Startelf.
Dass Hofmann seit dem 29. Januar 2025 (2:0-Sieg gegen Sparta Prag) kein Spiel mehr für Leverkusen in der Champions League absolviert hat, ist Kramer ein Dorn im Auge. „Champions-League-Spiele sind etwas ganz Besonderes. Ihm sind jetzt neun Spiele verloren gegangen, die du gerne in deiner Vita hast (...). Es freut mich für ihn, weil er es verdient hat.“
Hofmann: „Das hat etwas Magisches“
Im SPORT1-Interview hatte Hofmann zuletzt erklärt, dass ihn die Nachricht der Nichtnominierung für die Königsklasse im vergangenen Jahr durchaus überrascht hatte. Dass Hjulmand ihm die Rückkehr in den Kader ermöglichte, freue ihn sehr. „Champions League – das sind diese besonderen Abende, auf die man als Spieler hinfiebert. Allein die Hymne zu hören, das hat etwas Magisches."
Kramer und Hofmann hatten von 2016 bis 2023 gemeinsam für Borussia Mönchengladbach gespielt. In der Saison 2020/21 hatte das Duo mit den Fohlen das Achtelfinale der Champions League erreicht.