Sportdirektor Sebastian Kehl hat das Aus von Borussia Dortmund in den Playoffs der Champions League „extrem enttäuscht“ aufgefasst - auch weil den Schwarz-Gelben eine Millionensumme flöten geht.
"Die Einnahmen hatten wir eingeplant"
BVB entgeht Millionensumme
„Ich wusste, dass es hier sehr, sehr schwer wird. Aber ich bin davon ausgegangen, dass wir eine Runde weiterkommen“, sagte Kehl nach dem 1:4 (0:2) bei Atalanta Bergamo. Das 2:0 aus dem Hinspiel in Dortmund genügte nicht.
Dem BVB entgehen so nicht nur weitere Spiele in seinem Lieblingswettbewerb, er muss auch auf elf Millionen Euro verzichten, die es fürs Erreichen des Achtelfinales als Prämie gibt.
Hinzu kommen die weiteren Einnahmen, die in einem Achtelfinale generiert worden wären.
Kehl verweist auf Bayern-Kracher
„Ich habe mich ehrlich gesagt mit dem Szenario vor dem Spiel nicht beschäftigt. Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant“, gab Kehl zu: „Wir werden unseren Weg weitergehen und daraus unsere Schlüsse ziehen.“
Bereits am Samstag (18.30 Uhr) kommt es in der Bundesliga in Dortmund zum Duell mit Bayern München. Die Vorbereitungen beginnen ab Donnerstag, es sei ein „wichtiges Spiel. Wir wissen um die Bedeutung in der Bundesliga“, sagte Kehl: „Wir werden versuchen, Bayern München zu schlagen und alles zu geben. Aber jetzt müssen wir das Spiel erstmal verarbeiten und unsere Lehren daraus ziehen.“
Im DFB-Pokal war der BVB im Achtelfinale an Bayer Leverkusen gescheitert, das Aus in der Königsklasse war eine bittere Enttäuschung. Angesichts des Acht-Punkte-Rückstands auf die Bayern in der Liga droht die nächste titellose Saison. In der Saison 2020/21 hatte der BVB den Pokal gewonnen, seitdem ist er ohne großen Erfolg.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)