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Bayern-Flop trifft bei Torspektakel für Galatasaray

Bayern-Flop trifft bei Torspektakel

Galatasaray Istanbul liefert sich im Playoff-Hinspiel der Champions League mit Juventus ein wildes Duell. Auch der Ex-Münchner Sacha Boey trifft.
Sacha Boey wechselt per Leihe zurück zu Galatasaray Istanbul. Den Wechsel des Franzosen präsentierte der türkische Rekordmeister auf spezielle Art und Weise.
Galatasaray Istanbul liefert sich im Playoff-Hinspiel der Champions League mit Juventus ein wildes Duell. Auch der Ex-Münchner Sacha Boey trifft.

Mit Joker Leroy Sané und auch dank des ersten Treffers von Ex-Bayern-Profi Sacha Boey hat Galatasaray Istanbul hat die Tür zum Achtelfinale der Champions League weit aufgestoßen.

In einem wilden Playoff-Hinspiel besiegte der türkische Meister den italienischen Rekordmeister Juventus Turin nach Rückstand mit 5:2 (1:2) - und geht nun mit einem deutlichen Vorteil in das Rückspiel in einer Woche.

Gabriel Sara (15.), Noa Lang (49./75.), Davinson Sánchez (60.) und der ehemalige Münchner Boey (86.) mit seinem ersten Tor nach seiner Rückkehr zu Galatasaray im Winter ließen die Stimmung im brodelnden Rams Park überkochen.

„Historisches Spiel, historischer Spielstand!“, schrieb das türkische Portal Fanatik. „Sacha Boey trifft zum 5:2! Der italienische Gigant mit dem Spitznamen ‚Alte Dame‘ wird förmlich auseinander­genommen."

Boey selbst zeigte sich nach dem Spiel ebenfalls stolz. „Wir haben ein großes Spiel gespielt, wir wussten, dass es wichtig war. Ich gratuliere mir zu meinem Tor und der Mannschaft zum Sieg“, wurde der Torschütze von der türkischen Website sporx zitiert.

Erst zum zweiten Mal kassierte Juve in einem Europapokalspiel fünf oder mehr Gegentore. Nur bei der 0:7-Rekordpleite gegen den Wiener Sport-Club im Europapokal der Landesmeister am 1. Oktober 1958 musste die Alte Dame noch mehr Gegentreffer schlucken.

Sané gibt Comeback für Galatasaray

Nationalspieler Sané stand erstmals nach seiner Knöchelverletzung wieder im Kader wurde erst in der 70. Minute eingewechselt. Der ehemalige DFB-Kapitän Ilkay Gündogan gar nicht zum Einsatz kam.

Teun Koopmeiners hatte das Spiel vor der Halbzeit mit einem Doppelpack (16./32.) zugunsten der Italiener gedreht, nach der Gelb-Roten Karte (67.) des erst zur Pause eingewechselten Juan Cabal ging es für Juve aber dahin.

Kuriosum um Gelb-Rot-Sünder Cabal

Kurios: Cabal wurde zur Pause für den gelb-rot-gefährdeten Andrea Cambiaso eingewechselt, handelte sich dann aber selbst eine Ampelkarte ein.

Das Rückspiel steigt am nächsten Mittwoch in Turin, zwei Tage später wird der Viertelfinal-Gegner ausgelost - auf den Sieger wartet dann entweder der englische Meister FC Liverpool oder Tottenham Hotspur.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)