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Champions League: Gräfe kritisiert Havertz-Elfmeter nach "krasser Schwalbe“

Gräfe kritisiert Elfer gegen Bayer

Arsenal erzielt kurz vor Spielende per Elfmeter den Ausgleich. Nun kritisiert auch ein ehemaliger deutscher Spitzen-Schiri die Entscheidung gegen Leverkusen.
Bayer Leverkusen spielt im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Arsenal nach einem umstrittenen Foulelfmeter nur 1:1. Nach dem Spiel äußern sich Simon Rolfes und Robert Andrich im Interview kritisch zur Entscheidung und sind sich einig, dass der Strafstoß nicht hätte gegeben werden dürfen.
Arsenal erzielt kurz vor Spielende per Elfmeter den Ausgleich. Nun kritisiert auch ein ehemaliger deutscher Spitzen-Schiri die Entscheidung gegen Leverkusen.

Bayer 04 Leverkusen hat dem FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ein achtbares 1:1 abgerungen. Bis kurz vor Spielende führte die Werkself sogar, ehe ausgerechnet Kai Havertz spät per Elfmeter ausglich (89.). Doch an diesem Strafstoß gibt es Kritik.

Der frühere Bundesligaschiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte den Elfmeterpfiff, der Leverkusen vermeintlich den Sieg gekostet hatte: „No PEN! Arsenal gleicht aus, aber durch einen unberechtigten Elfmeter", schrieb der 52-Jährige auf seinem X-Account.

Arsenal-Star mit Schwalbe „nach minimalem Kontakt“

Bayers Malik Tillman hatte im Strafraum gegen Noni Madueke zur Grätsche angesetzt, den Ball dabei kaum getroffen – Madueke aber ebenso wenig. „Mit dem Körper berührt er minimal den Fuß des Arsenals Spielers, aber auch nur, weil dieser den Fuß nach links bewegt. Danach hebt der Arsenal-Spieler selbst mit beiden Füßen ab“, beschrieb Gräfe die Szene.

Aus seiner Sicht sei der Sturz von Madueke eine Schwalbe „nach minimalem Kontakt“ gewesen und hätte niemals Elfmeter geben dürfen. Doch Schiedsrichter Halil Umut Meler aus der Türkei beließ es trotz VAR-Check bei der Entscheidung – Havertz verwandelte den Strafstoß. Der DFB-Schiedsrichter des Jahres 2011 kann das nicht nachvollziehen.

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„Das Problem der Refs bei der UEFA ist, dass Schiedsrichter-Chef (Roberto; Anm. d. Red.) Rossetti nur die absolut krassesten Fehler ohne Kontakt korrigiert wissen will“, schimpfte Gräfe. Erst letztens habe er noch einmal daran erinnert, wofür der Videobeweis eingeführt wurde: Handtore oder Schwalben ohne jede Berührung oder glasklare Elfmeter. Das sei hier nicht der Fall gewesen.

Rolfes verwundert: „Früher gab es internationale Härte“

Auch von Leverkusener Seite hatte es nach Abpfiff bereits deutliche Kritik an der Entscheidung gegeben.

„Kein Kontakt und dann geht er runter. Es ist kein Elfmeter“, sagte Bayer-Coach Kasper Hjulmand auf der Pressekonferenz. Für Sportchef Simon Rolfes sei es „glasklar kein Strafstoß“ gewesen: „Da wundere ich mich international schon. Früher gab es mal sowas wie internationale Härte, heute sind wir davon weit entfernt.“