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Champions League: Kompletter Albtraum für Palhinha - und dann geht er k. o.

Kompletter Albtraum für Palhinha

Bayern-Leihgabe Palhinha erlebt mit Tottenham einen Horror-Abend, an dessen Ende der Portugiese auch noch k. o. geht.
Tottenhams Torhüter Antonin Kinsky erlebt in der Champions League einen rabenschwarzen Abend und wird beim Stand von 0:3 nach einer Viertelstunde ausgewechselt. SPORT1-Experte Mario Basler reagiert im Fantalk mit einem frechen Spruch.
Bayern-Leihgabe Palhinha erlebt mit Tottenham einen Horror-Abend, an dessen Ende der Portugiese auch noch k. o. geht.

Der Abend hätte für Joao Palhinha nicht schlechter laufen können. Die Leihgabe des FC Bayern erlebte im Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atlético Madrid eine Demütigung. Sein aktuelles Team, Tottenham, kassierte eine krachende 2:5-Klatsche. Und Palhinha? Der ging kurz vor Schluss auch noch k. o. und konnte die Partie nicht beenden.

In der 96. Minute baute Atlético noch einmal vor dem eigenen Strafraum auf, als Palhinha zu einer Balleroberung ansetzen wollte. Doch er sah seinen Teamkollegen Cristian Romero nicht, und so rauschten die beiden mit ihren Köpfen ungebremst aneinander.

Die Stars sanken zu Boden, regten sich kurz nicht und mussten mehrere Minuten behandelt werden. Schließlich konnte Romero weitermachen. Palhinha wurde von einem Betreuer aber in die Kabine geführt. Weil Tottenham schon alle Wechsel ausgeschöpft hatte, beendete das Team das Spiel also zu zehnt.

Bayern-Leihgabe verletzt: „Ein Abbild unserer aktuellen Situation“

„Das ist ein Abbild unserer aktuellen Situation. Unfassbar. Es sieht so aus, als würde alles gegen uns laufen“, kommentierte Coach Igor Tudor die Szene bei der Pressekonferenz.

Der 30-Jährige hat sich nach ersten Berichten eine Gehirnerschütterung zugezogen. Der defensive Mittelfeldspieler, noch bis Saisonende vom FC Bayern nach London verliehen, erlebte einen Abend zum Vergessen.

Palhinha muss Debakel lange ansehen

Schon nach 15 Minuten stand es 0:3, nach 17 Minuten nahm Coach Igor Tudor seinen komplett verunsicherten Keeper Antonín Kinsky raus. Palhinha musste zunächst alles tatenlos als Ersatzspieler von der Bank aus beobachten.

Erst in der 68. Minute, beim Stand von 1:5, kam der Portugiese in die Partie und konnte in der aussichtslosen Lage auch keine Akzente mehr setzen.