Die Besetzung des Torhüter-Postens des FC Bayern im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo (Mittwoch, 21.00 Uhr) wird erst kurzfristig entschieden.
FC Bayern: Kompany gibt klaren Hinweis bei Urbig
Kompany gibt klaren Hinweis bei Urbig
Trainer Vincent Kompany geht allerdings davon aus, dass Jonas Urbig seine Gehirnerschütterung aus dem Hinspiel rechtzeitig überwunden hat.
FC Bayern: Prescott als Alternative
„Die Entscheidung wird eine rein medizinische sein. Wenn alles läuft, wie es jetzt läuft, steht Urbig im Tor, und wenn nicht, werden wir eine andere Lösung suchen und sie auch finden“, sagte Kompany.
Auf die Frage, ob die andere Lösung der 16 Jahre alte Leonard Prescott sei, antwortete er: „Ja“.
Musiala fällt aus
Nicht zur Verfügung stehen wird Jamal Musiala. Der Nationalspieler wurde beim Hinspiel wegen Problemen am Sprunggelenk vorzeitig ausgewechselt.
Fehlen werden neben den gesperrten Joshua Kimmich und Michael Olise auch die verletzten Manuel Neuer, Alphonso Davies und Hiroki Ito.
Eine Gelb-Sperre droht Dayot Upamecano und Konrad Laimer – falls sie überhaupt spielen. Er überlege, erwähnte Kompany, „sie rauszunehmen“.
Mit einem Einsatz rechnen darf Tom Bischof, der auch gleich versicherte: Auch wenn das Hinspiel 6:1 gewonnen wurde – „wir geben natürlich trotzdem hundert Prozent. Wir wollen gewinnen.“
Streik beeinflusst Bayern-Spiel
Und so scheint das größte Problem für die Bayern erneut der angekündigte bayernweite Warnstreik der Gewerkschaft ver.di zu sein – in München soll der Ausstand des ÖPNV bereits um 11.00 Uhr am Mittwochvormittag beginnen.
Ähnlich war es bereits am 11. Februar, als der deutsche Rekordmeister im Viertelfinale des DFB-Pokals RB Leipzig empfing. Tatsächlich stand sogar eine Verschiebung des Spiels im Raum, um ein Chaos rund um die Arena zu verhindern.
Damals organisierte der Klub allerdings gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft MVG einen Notfallplan. Ob die MVG erneut einen Sonderbetrieb einrichtet, war am Dienstag zunächst noch fraglich.