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Rekord! Lewandowski von der "Hölle in den Himmel"

„Von der Hölle in den Himmel

Robert Lewandowski bricht den nächsten Rekord. Im Champions-League-Spiel gegen Newcastle kürt er sich zum ältesten Doppeltorschützen der Königsklasse.
Der FC Barcelona hat das Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen Newcastle United deutlich gewonnen - trotzdem bemängelt Hansi Flick etwas.
Robert Lewandowski bricht den nächsten Rekord. Im Champions-League-Spiel gegen Newcastle kürt er sich zum ältesten Doppeltorschützen der Königsklasse.

Robert Lewandowski hat schon wieder einen Rekord gebrochen. Mit seinen beiden Treffern beim klaren 7:2-Erfolg gegen Newcastle am Mittwochabend hat sich der katalanische Mittelstürmer zum ältesten Doppeltorschützen in der Königsklasse gekürt.

Der Pole war am Spieltag genau 37 Jahre und 209 Tage alt. Zuvor hielt Italiens Stürmerlegende Filippo Inzaghi diesen Rekord. Dieser war bei seinem letzten Doppelpack in der Champions League ganze 123 Tage jünger. Außerdem übernahm Lewandowski den Rekord des ältesten Torschützen in einem K.O.-Spiel der Champions League. Dritter in der Liste ist nun übrigens Cristiano Ronaldo. Er war bei seinem Champions-League-Tor aber „erst“ 36 Jahre alt.

Auch Trainer Hansi Flick fühlte sich in seiner Aufstellung mit Lewandowski bestätigt. „Er hat viel Erfahrung und ist in solchen Spielen unglaublich“, begründete er nach dem Spiel die lange Einsatzzeit des Polen.

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Tor-Rekord: Neben Lewandowski darf auch Yamal feiern

Beim Torfestival des FC Barcelona spielte nicht nur der Pole eine entscheidende Rolle. Auch sein deutlich jüngerer Teamkollege, Lamine Yamal erwischte einen rekordträchtigen Fußballabend. Mit seinem Treffer vom Elfmeterpunkt machte sich der 18-Jährige selbst zum jüngsten Spieler, der in diesem Alter bereits zehn Tore in der Königsklasse erzielen konnte.

Für die beiden Ausnahmespieler sah der Abend zunächst aber nicht nach einem Erfolg aus.

In der ersten Halbzeit konnte Gegner Newcastle zweimal die Führung ausgleichen und übte insgesamt viel Druck aus. Nur dank eines überragend aufspielenden Raphinhas gingen die Katalanen immer wieder in Führung. Bei Yamal und Lewandowski schien erst einmal nichts zu klappen.

Innerhalb weniger Minuten von der Hölle in den Himmel

Der Youngster leitete mit einem Fehlpass kurz vor dem eigenen Strafraum das zweite Gegentor ein. Als wäre das nicht schon genug für eine Hälfte , vergab er kurz vor Ende der ersten Hälfte auch noch eine hundertprozentige Torchance. Aus vier Metern Entfernung drosch er den Ball über die Latte.

Doch statt mit dieser Erinnerung in die Halbzeit zu gehen, durfte der 18-Jährige kurz darauf den von Raphinha herausgespielten Strafstoß ausführen – mit Erfolg.

Ähnlich erging es auch Lewandowski. Innerhalb weniger Minuten ging es für ihn von der gefühlten „Hölle in den Fußball-Himmel“, wie es die Mundo Deportivo ausdrückte. In der ersten Halbzeit hatte er mit dem großgewachsenen Dan Burn zu kämpfen, der ihm einige schmerzhafte Tritte von hinten verpasste. In der 40. Minute vergab er dann ebenfalls eine klare Torchance und ging mit diesen Gedanken in die Pause.

In der zweiten Hälfte dann aber der Durchbruch: Nach einer gefährlichen Flanke von Raphina köpfte der 37-Jährige zum 5:2 ein und übernahm damit den anfangs genannten Rekord. Nur fünf Minuten später erzielte er das 6:2 – sein Champions-League-Abend war perfekt.