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FC Bayern: Die Torwart-Situation entspannt sich etwas

Urbig kehrt ins Training zurück

Jonas Urbig nimmt wieder am Training des FC Bayern teil. Damit steigen die Chancen auf einen Einsatz am Mittwoch. Die Alternative wäre der 16 Jahre alte Youngster Leonard Prescott.
Im Rahmen der Kinopremiere "Ein Sommer in Italien" spricht Lothar Matthäus über die verletzten Torhüter beim FC Bayern und verrät, ob er Jonas Urbig als potenziellen Nachfolger von Manuel Neuer sieht.
Jonas Urbig nimmt wieder am Training des FC Bayern teil. Damit steigen die Chancen auf einen Einsatz am Mittwoch. Die Alternative wäre der 16 Jahre alte Youngster Leonard Prescott.

Bei Bayern München hat sich die angespannte Torwart-Situation vor dem Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo etwas entspannt.

Jonas Urbig kehrte am Montag ins Training zurück, damit steigen die Chancen auf einen Einsatz am Mittwoch im Achtelfinal-Rückspiel (21.00 Uhr).

Auch die jungen Schlussmänner Leonard Prescott und Jannis Bärtl nahmen an dem Training teil.

FC Bayern: Urbig zog sich Gehirnerschütterung zu

Urbig hatte sich im Hinspiel in Italien (6:1) nach einem Zusammenprall in den Schlusssekunden eine Gehirnerschütterung zugezogen.

Weil die Torhüter Manuel Neuer (Wade), Sven Ulreich (Adduktoren) und Leon Klanac (Oberschenkel) definitiv ausfallen, könnte auch der erst 16 Jahre alte U19-Schlussmann Prescott gegen Bergamo zum Einsatz kommen. Auch Bärtl (19), der bei der zweiten Mannschaft im Tor steht, wäre eine Option.

Matthäus hofft auf Urbig-Einsatz im Rückspiel

Lothar Matthäus baut derweil auf eine rechtzeitige Rückkehr von Urbig. „Ich habe immer noch Hoffnung, dass Urbig übermorgen spielt. Das sind acht Tage nach dem Spiel gegen Atalanta“, erklärte der Rekordnationalspieler am Montagabend am Rande der Kinopremiere von „Ein Sommer in Italien“, bei der auch SPORT1 vor Ort war.

Er hoffe und gehe davon aus, dass es grünes Licht für einen Einsatz des 22-Jährigen gebe. Wenn nicht, stehe mit Prescott „ein talentierter Torhüter“ bereit.

Die Situation mit drei verletzten Torhütern gebe es ganz selten, fügte Matthäus an und meinte: „Gott sei Dank hat der FC Bayern im Hinspiel schon die Weichen für das Weiterkommen gestellt.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)