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Wieder Schiri-Ärger! Barca legt erneut Beschwerde ein

Barca legt erneut Beschwerde ein

Der FC Barcelona reicht einmal mehr eine Beschwerde bei der UEFA ein. Der Klub von Trainer Hansi Flick fühlt sich beim Champions-League-Aus benachteiligt.
Trotz eines 2:1-Erfolgs im Rückspiel ist für den FC Barcelona in der Champions League Schluss. Hansi Flick zeigt sich sichtlich enttäuscht, doch der Blick richtet sich bereits auf die Meisterschaft in der La Liga.
Der FC Barcelona reicht einmal mehr eine Beschwerde bei der UEFA ein. Der Klub von Trainer Hansi Flick fühlt sich beim Champions-League-Aus benachteiligt.

Der FC Barcelona hat zwei Tage nach dem emotionalen Champions-League-Aus erneut Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union UEFA eingereicht.

Nachdem der Protest des Klubs von Cheftrainer Hansi Flick gegen eine Handspielsituation im Viertelfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid abgewiesen worden war, erklärte der spanische Meister am Donnerstag in einer Stellungnahme, dass mehrere Schiedsrichterentscheidungen in beiden Spielen des Duells, das Ligarivale Atlético in der Addition aus Hin- und Rückspiel 3:2 gewann, „nicht den Spielregeln entsprachen“.

Barcelona beklagte „fehlerhafte Anwendung der Regeln und unzureichendes Eingreifen des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) in eindeutig wichtigen Situationen“. Der katalanische Klub, der beide Spiele nach den Platzverweisen von Pau Cubarsi und Eric García mit zehn Spielern beendete, sieht sich in mehreren strittigen Entscheidungen benachteiligt, darunter zwei potenziellen Elfmetersituationen, die keinen VAR-Eingriff auslösten.

Barcelona: „Häufung der Fehler hatte direkten Einfluss“

„Die Häufung dieser Fehler hatte einen direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Endergebnis der Begegnung und verursachte dem Verein erheblichen sportlichen und finanziellen Schaden“, fügte der spanische Meister hinzu.

Der FC Barcelona erklärte, der Klub bekräftige seine bereits an die UEFA gerichteten Forderungen und biete an, mit der Organisation zusammenzuarbeiten, um das Schiedsrichtersystem zu verbessern und eine strengere, fairere und transparentere Anwendung der Regeln zu gewährleisten.

Vereinspräsident Joan Laporta nannte die Schiedsrichterleistung beim 2:1-Sieg im Rückspiel in Madrid am Dienstagabend eine „unerträgliche Schande“ und kündigte eine erneute Beschwerde an.

Ex-Barca-Coach: „Etwas übertrieben, nur den Schiedsrichter zu beschuldigen“

Unterdessen kann der ehemalige Barca-Coach Ronald Koeman den massiven Ärger der Katalanen nicht ganz nachvollziehen. „Ich denke, es ist etwas übertrieben, nur den Schiedsrichter zu beschuldigen, denn in beiden Situationen, in denen der Schiedsrichter eine Rote Karte zeigte, hätte es eine Rote Karte sein können“, betonte der Trainer der niederländischen Nationalmannschaft bei einem Pressetermin im Barcelona Golf Club.

Koeman zeigte jedoch auch ein wenig Verständnis: „Es ist etwas übertrieben, obwohl ich es verstehe, wenn man auf dem Platz steht oder als Trainer involviert ist, oder wie Präsident Laporta. Ich hatte diese Gedanken auch viele Jahre lang, als ich Trainer war.“

Am Dienstag hatte die UEFA die ursprüngliche Beschwerde des fünfmaligen Champions-League-Siegers wegen eines Handspiels von Atlético-Verteidiger Marc Pubill beim Abstoß im Hinspiel, das sein Team mit 2:0 gewann, als unzulässig zurückgewiesen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)