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Champions League: UEFA verhängt Strafe gegen Bayern

UEFA bestraft Bayern

Die UEFA belegt den FC Bayern mit einer Geldstrafe. Während des 4:3-Sieges gegen Real Madrid hatten einige Fans des deutschen Rekordmeisters den Innenraum gestürmt, mehrere Journalisten wurden verletzt.
Nach einem Bericht des "Kicker" über angebliche Spannungen beim FC Bayern München äußert sich Christoph Freund klar zur Zusammenarbeit mit Max Eberl. Der Sportdirektor widerspricht den Gerüchten und betont die "gute Zusammenarbeit".
Die UEFA belegt den FC Bayern mit einer Geldstrafe. Während des 4:3-Sieges gegen Real Madrid hatten einige Fans des deutschen Rekordmeisters den Innenraum gestürmt, mehrere Journalisten wurden verletzt.

Nun steht die Strafe fest! Nachdem Münchner Anhänger im Rahmen des 4:3-Sieges gegen Real Madrid unerlaubterweise den Innenraum gestürmt hatten, hat die UEFA den deutschen Rekordmeister mit einer Geldstrafe belegt.

Wie die UEFA bekannt gab, muss der FC Bayern München 40.000 Euro für die Innenraumverletzung bezahlen. Hinzu kommen 30.000 Euro Strafe für die Verbreitung einer „für eine Sportveranstaltung unzulässigen Botschaft“. 14.000 Euro muss der FC Bayern zudem für das Blockieren von öffentlichen Durchgängen zahlen, weitere 5.625 Euro werden für das Werfen von Gegenständen fällig.

Insgesamt muss der Klub also 89.625 Euro bezahlen. Einen Zuschauer-Ausschluss im Halbfinale der Champions League gegen Paris muss Bayern nicht befürchten.

UEFA belegt Bayern mit einer Geldstrafe

Die UEFA hatte nach dem Königsklassen-Viertelfinale gegen Madrid ein Disziplinarverfahren gegen Bayern München eingeleitet.

Nach dem 4:3-Siegtreffer der Münchner im Viertelfinal-Rückspiel durch Michael Olise (90.+4) hatten sich Fans an die Werbebanden vor der Südkurve gedrängt und mit den Profis gejubelt. Dabei überrannten sie mehrere der dort postierten Fotografen. Einem Bericht zufolge wurden mehrere Medienvertreter verletzt. Die Fan-Dachorganisation Club Nr. 12 bat später wegen der Vorfälle um Entschuldigung.

„Entscheidend ist, dass es kein Platzsturm war. Bei der Beurteilung muss man sehen, dass es in der Euphorie war“, hatte Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen gesagt.

Die UEFA warf dem FC Bayern „Störung durch Zuschauer“ vor, hinzu kamen „Blockierung öffentlicher Wege“, das „Werfen von Gegenständen“ und die „Übermittlung einer für eine Sportveranstaltung ungeeigneten Botschaft (Anti-UEFA-Banner)“. Dies sanktionierte die UEFA nun.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)