Das Wichtigste vorab: Trotz der Niederlage in Paris haben die Bayern ein gutes bis sehr gutes Spiel gezeigt. Vor allem die mentale Stärke und die Nehmerqualitäten nach dem fünften PSG-Treffer waren beeindruckend.
Der FC Bayern sollte nun beherzigen, was Rummenigge immer sagt
Bitte auf dem Teppich bleiben!
Doch trotz des Comebacks in der zweiten Hälfte sollte die gesamte Partie auch eine Warnung sein.
FC Bayern: Das PSG-Spiel sollte eine Warnung sein
Denn bei aller Sympathie für die offensive Spielweise: Nicht immer wird es den Münchnern gelingen, so viele Tore zu erzielen. Zudem steht unterm Strich nun mal eine Niederlage für den Rekordmeister – das sollte man nicht vergessen.
Insofern war es richtig und wichtig, dass CEO Jan-Christian Dreesen auf dem Bankett nicht nur die Leistung der Mannschaft würdigte, sondern auch mahnende Worte parat hatte. „Bei aller Freude, noch dieses vierte Tor geschossen zu haben: Letzten Endes sind wir ein Tor zurück. Und das gilt es zunächst aufzuholen“, sagte der Bayern-Boss.
Was für den FC Bayern jetzt wichtig ist
Gut, dass Dreesen den Überblick behält und die Fakten nicht verschwimmen lässt. Fans dürfen sich grenzenloser Euphorie hingeben, ein Klub vom Format des FC Bayern muss dagegen immer auf der Hut sein. Wichtig ist jetzt also Folgendes: Auf dem Teppich bleiben!
„Ein Stück weit Demut steht uns gut zu Gesicht“ war der Satz, den Ex-CEO Karl-Heinz Rummenigge immer wieder an alle Beteiligten richtete – öffentlich und hinter den Kulissen. Egal, wie groß der Erfolg war.
Es ist auch für die aktuelle Situation der perfekte Leitsatz. Die Münchner sollten ihn im Hinterkopf behalten.