Trotz eindrucksvoller Vorstellung und einer Vielzahl an Top-Chancen im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid (2:1) geht der FC Bayern lediglich mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel am kommenden Mittwoch.
FC Bayern: Dieses Thema spielt Kompany jetzt herunter
Dieses Thema spielt Kompany herunter
Haben die Münchner Real unnötig viel Hoffnung gelassen, weil sie ihre Überlegenheit nicht in einen größeren Vorteil ummünzen konnten? Bayerns Trainer Vincent Kompany möchte davon nichts wissen. Bei der Frage eines spanischen Reporters wurde der Belgier deutlich.
„Nein, wir sind glücklich mit dem Ergebnis“, betonte der 39-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Hinspiel im Bernabéu. „Es ist ein Sieg, und jeder Sieg im Bernabéu in Madrid ist ein wichtiges Ergebnis. Es ist etwas, auf dem wir aufbauen können. Und das nächste Spiel bestreiten wir zu Hause.“
FC Bayern: „Das Recht verdient, immer auf Sieg zu gehen“
Mit Blick auf das Rückspiel in der Allianz Arena gab sich Kompany optimistisch, was er vor allem mit dem großen Vertrauen in die eigene Mannschaft begründete. „Die Idee für das nächste Spiel zuhause ist, dass wir das Spiel auch gewinnen wollen“, gab er die deutliche Marschroute vor.
„Ich habe das jetzt schon häufiger gesagt. Unsere Mannschaft hat sich in dieser Saison das Recht verdient, immer auf den Sieg zu gehen, so wie die Mannschaft diese Saison gespielt hat. Also werden wir das auch nächste Woche versuchen“, bekräftigte der Trainer sein Vertrauen in die Qualität seiner Truppe.
Kompany: „Aber am wichtigsten war, dass …“
Mit mangelnder Wertschätzung für das Star-Ensemble der Madrilenen habe das nichts zu tun. „Natürlich haben wir Respekt vor der Qualität von Real Madrid“, stellte Kompany klar. Schließlich hatten Kylian Mbappé und Co. am Dienstagabend auch zahlreiche Top-Chancen, bei denen Manuel Neuer retten musste.
„Bei ihren Spielern ist es normal, dass sie ihre Momente haben. Sie waren zeitweise unglaublich gefährlich“, gab Kompany zu verstehen, zeigte sich aber zufrieden mit der Reaktion seiner Mannen. „Am wichtigsten war, dass wir ebenfalls sehr gefährlich geblieben sind.“