Die Bayern-Fans und Real-Profi Vinícius Júnior – das wird wohl keine Liebesbeziehung mehr. Der ohnehin bei gegnerischen Spielern und Fans oftmals als provokant empfundene Offensivkünstler der Königlichen zog sich bei der 3:4-Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel der Madrilenen beim FC Bayern frühzeitig den Unmut der Münchner Fans zu.
FC-Bayern-Fans wüten wegen Vinícius
Bayern-Fans wüten wegen Vinícius
Auslöser war eine Szene in der 9. Minute: In einer Angriffsaktion der Münchner versuchte der Brasilianer, rund 30 Meter vor dem eigenen Tor in einen Zweikampf mit Joshua Kimmich zu kommen – war dabei allerdings zu spät dran.
FC Bayern: Darum gab es Ärger um Vinícius Júnior
Nachdem er den Bayern-Sechser deshalb zunächst von hinten umgerannt hatte, schubste er Kimmich anschließend noch einmal leicht zu Boden, als dieser gerade im Begriff war, wieder aufzustehen.
Die unmittelbare Folge: ein gellendes Pfeifkonzert der Münchner Fans und deutliche Proteste der Spieler in Rot und Weiß, auch Trainer Vincent Kompany machte seinen Unmut deutlich.
Bayern-Fans wüten
Obendrauf schallte es aus der Südkurve lautstark „Madrid, Madrid, wir sch*** auf Madrid“ durchs weite Rund, Vinícius Jr. wurde im Anschluss immer wieder mit Pfiffen bedacht, sobald er in Ballnähe kam.
Der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic ließ die Partie in der umstrittenen Szene derweil zunächst weiterlaufen, weil die Bayern in Ballbesitz blieben. In der nächsten Unterbrechung holte er sich Übeltäter Viní allerdings zum Rapport und erteilte ihm eine mündliche Ermahnung.
Die Münchner gewannen ein spektakuläres Spiel am Ende mit 4:3 (2:3). Aleksandar Pavlovic (8.), Harry Kane (38.), Luis Díaz (89.) und Michael Olise (90.+4) trafen für den FC Bayern. Für Real Madrid waren Arda Güler (1., 29.) und Kylian Mbappé (42.) erfolgreich.