Vincent Kompany hatte sich einmal zu oft lautstark beschwert und gegen Real Madrid seine dritte Gelbe Karte in der laufenden Champions-League-Saison gesehen.
FC Bayern: "Katastrophe!" Was Kompany aber trotzdem genossen hat
So erlebte Kompany das PSG-Spektakel
Die Folge? Der Bayern-Trainer konnte das spektakuläre Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain (4:5) nur von der Tribüne aus beobachten. „Eine Katastrophe“, wie Kompany auf der Pressekonferenz nach dem Abpfiff offenbarte: „Diese Erfahrung habe ich nicht genossen.“
FC Bayern: Das wollte Kompany gegen PSG „nicht machen“
Zwar bestätigte der Belgier, dass er auch von der Tribüne Kontakt zu seinem Trainerteam an der Seitenlinie halten konnte, doch „diese Emotionen am Platz sind nochmal etwas total anderes“.
Vertreten wurde Kompany in erster Linie von Co-Trainer Aaron Danks. „Ich habe meinem Trainerteam sehr viel Vertrauen gegeben. Sie wussten, ich werde meine Meinung sagen, aber wenn das Gefühl am Platz anders ist, dann werde ich die Entscheidungen nicht aus 80 Metern Entfernung treffen“, erklärte der Tribünengast. „Das wollte ich nicht machen.“
Was Kompany trotzdem „ein bisschen genossen“ hat
Aus der ungewohnten großen Distanz musste Kompany mitansehen, wie seine Mannschaft nach der Pause mit 2:5 in Rückstand geriet, sich anschließend jedoch wieder herankämpfte und sich eine deutlich bessere Ausgangsposition verschaffte.
„Wir haben die PSG-Spieler gesehen, die haben natürlich gejubelt. Das ist normal, weil ein 2:5 vielleicht entscheidend ist, aber wie die Mannschaft dann zurückgekommen ist, da muss ich das Team und auch den Staff loben“, meinte Kompany. „Sie haben diese Energie und die gleiche Mentalität mitgenommen. Das habe ich aus dem obersten Stock trotzdem ein bisschen genossen.“