Zwar ist kein Feldspieler des FC Bayern für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei Paris Saint-Germain gesperrt, dennoch fehlt ein wichtiger Akteur: Trainer Vincent Kompany.
FC Bayern: So läuft Kompanys CL-Sperre gegen PSG ab
So läuft Kompanys Sperre in Paris
Der Belgier sah am Mittwochabend gegen Real Madrid seine dritte Gelbe Karte und darf daher sein Team in zwei Wochen in Paris nicht coachen. SPORT1 klärt auf, welche Regeln er am Spieltag zu beachten hat.
Kompany darf den Tag ganz normal mit seinem Team verbringen, muss sich aber laut den UEFA-Regularien spätestens mit dem Betreten der „Controlled Area“ von der Mannschaft trennen. Das bedeutet, sobald die Bayern mit dem Bus am Parc des Princes angekommen sind, darf der Trainer nicht mit in die Katakomben oder die Kabine gehen, sondern muss sich auf den Weg zur Tribüne in eine Loge machen.
Kompany darf nach dem Spiel nicht direkt zum Team
Dort ist dann auch sein Platz während des Spiels. In dieser Zeit darf Kompany keinen Kontakt zu seiner Mannschaft und seinem Trainerteam haben. Etwaige Telefonate oder eine Kommunikation via Headset zur Trainerbank sind untersagt. Gleiches gilt auch für die 15 Minuten in der Halbzeitpause.
Nach der Partie darf Kompany dann nicht direkt wieder zur Mannschaft, sondern muss noch eine kurze Karenzzeit abwarten. Diese liegt laut den UEFA-Regularien bei zehn bis 15 Minuten. Erst dann darf der Belgier wieder zu seinem Team dazustoßen.
Champions League: Wer wird Kompany in Paris vertreten?
Kompanys Sperre bedeutet, dass seine Co-Trainer Aaron Danks, Floribert Ngalula und René Maric stärker in den Fokus rücken. Welcher der Assistenten die Hauptverantwortung übernehmen wird, stand am Mittwochabend kurz nach dem Abpfiff des Viertelfinal-Rückspiels gegen Real Madrid (4:3) noch nicht fest.
„Wir werden in den nächsten Tagen darüber nachdenken“, erklärte Kompany nach dem Einzug ins Halbfinale und fügte hinzu: „Ich mache mir da aber keine Sorgen. Es bleiben die Spieler, die das Spiel entscheiden.“