Es hat nicht gereicht. Der FC Barcelona ist trotz eines 2:1-Sieges im Viertelfinal-Rückspiel bei Atlético Madrid aus der Champions League ausgeschieden. Die Katalanen zeigten sich in der Folge tief frustriert, hauptsächlich richtete sich der Frust dabei gegen den französischen Referee Clément Turpin. Im Hinspiel hatte Barcelona mit 0:2 verloren.
"Unglaublich, welche Entscheidungen er getroffen hat!"
Barca-Star wittert Betrug
Barca-Star Raphinha, der ob einer Verletzung am Oberschenkel überhaupt nicht mitwirken konnte, gab in den Katakomben vor Journalisten beachtliche Worte von sich.
Barca-Star Raphinha wittert Betrug
„Für mich war das ein gestohlenes Spiel! Nicht nur dieses, sondern auch das andere. Ich finde, die Schiedsrichterleistung war sehr schlecht. Unglaublich, welche Entscheidungen er getroffen hat“, polterte der 29-Jährige.
Und weiter: „Atlético hat – ich weiß nicht wie viele – Fouls begangen, und der Schiedsrichter hat ihnen keine einzige Gelbe Karte gezeigt. Was ich wirklich nicht verstehe: ihre Angst davor, dass Barcelona das Spiel gewinnt.“
Doch damit nicht genug. Bereits kurz nach Abpfiff hatte sich der Offensivspieler mit den gegnerischen Fans angelegt. So gestikulierte und erklärte er, Atlético werde in der nächsten Runde aus dem Wettbewerb fliegen. Als Gegner warten entweder der FC Arsenal oder Sporting Lissabon im Halbfinale.
Flick vermied Äußerung zum Referee
Es war übrigens nicht das erste Mal, dass sich Barca lautstark über die Leistung eines Unparteiischen beschwerte. Bereits im Hinspiel gab es Zoff, so schoss Trainer Hansi Flick gegen den deutschen Videoschiedsrichter Christian Dingert.
Nach dem Rückspiel – unter anderem wurde ein dritter Barca-Treffer wegen Abseits aberkannt und Eric Garcia flog nach einer Notbremse vom Platz – wollte sich Flick derweil nicht zu den Referees äußern.