Kai Havertz hat den FC Arsenal in Richtung Halbfinale der Champions League geschossen. Der Nationalstürmer traf für den Premier-League-Tabellenführer spät zum 1:0 (1:0)-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel bei Sporting Lissabon und darf damit von seinem zweiten Königsklassen-Titel träumen.
"Für solche Momente ist der Fußball gemacht"
Havertz wird spät zum Helden
2021 hatte er im Finale das entscheidende 1:0 für den FC Chelsea gegen Manchester City erzielt. Havertz war in der ersten Minute der Nachspielzeit erfolgreich, Arsenal geht mit guten Karten in das Rückspiel in London am Mittwoch der kommenden Woche.
„Für solche Momente ist der Fußball gemacht. Aber ich finde auch, dass wir so ein sehr gutes Spiel gezeigt haben“, freute sich Havertz nach dem Spiel bei Prime Video.
Champions League: Havertz wird von englischer Presse gefeiert
„Das ist definitiv ein wichtiger Moment und ein guter Turnaround. Wir haben zuletzt zwei wichtige Spiele verloren und wollten heute den Umschwung schaffen“, sagte der deutsche Nationalspieler: „Das ist uns gelungen. Die nächsten Wochen werden extrem wichtig, wir können große Titel gewinnen und werden diese angreifen.“
Für sein Tor bekam er in England großes Lob. „Das war ein brillanter erster Kontakt von Havertz“, lobte Stürmer-Legende Alan Shearer nach dem Spiel bei Amazon Prime: „Wie er den Ball dann perfekt unten in die Ecke schießt, war perfekt.“
„Havertz ist der Held“, titelte die Dailymail und schrieb weiter: „Das ist der Grund warum ihn die Arsenal-Fans so sehr lieben. Er ist einfach der Mann für die große Bühne.“ Auch der Mirror feierte den Nationalspieler: „Wie oft ist es Havertz in solchen Situationen? Er ist der coolste Mann in Lissabon und bricht die Herzen der Heimfans.“
Havertz trifft als Joker
Die Gunners jagen ihren ersten Titel in der Königsklasse, im Vorjahr war im Halbfinale gegen den späteren Sieger Paris Saint-Germain Endstation.
Havertz wurde bei den Gunners, die am Samstag im FA Cup am Zweitligisten FC Southampton gescheitert waren, in der 70. Minute eingewechselt. Im Achtelfinale hatte Arsenal den deutschen Vizemeister Bayer Leverkusen ausgeschaltet.
Drei Tage nach der Blamage im FA Cup kamen die Gunners nicht gut in die Partie. Sportings Maxi Araujo traf nach einem überragenden Pass von Ousmane Diomande nur die Latte (6.). Der Favorit wurde dann gefährlicher – und das wie immer nach Standards: Eine Ecke von Noni Madueke flog direkt an die Latte (15.). In der Folge verflachte die Partie.
Nach dem Seitenwechsel scheuten beide Teams das große Risiko. Ein Treffer von Martin Zubimendi wurde wegen einer klaren Abseitsposition im Vorfeld aberkannt (63.). Havertz traf schließlich Sporting mitten ins Herz.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)