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Matthäus kritisiert: "Kein einziger Real-Spieler ist eine Ikone"

„Kein Real-Spieler ist eine Ikone“

Vor dem Königsklassen-Kracher zwischen Bayern und Real erklärt Lothar Matthäus, was den Madrilenen fehlt.
Mit 105 geschossenen Toren knackt der FC Bayern München bereits nach nur 29 Spieltagen den Rekord für die meisten Treffer in einer Bundesliga-Saison. In ganz Europa gibt es in dieser Spielzeit keinen Verein, der dieser Marke nahekommt.
Vor dem Königsklassen-Kracher zwischen Bayern und Real erklärt Lothar Matthäus, was den Madrilenen fehlt.

Am Mittwochabend ist es soweit, dann kommt es in der Allianz Arena zum mit Spannung erwarteten Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Bayern und Real Madrid (ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus stehen die Vorzeichen klar auf einen Sieg der Gastgeber, „aber das liegt nicht nur am Hinspiel oder den letzten Wochen, in denen Real gepatzt hat, sondern das hat sich schon im Laufe der ganzen Saison gezeigt“, konstatierte er in seiner Sky-Kolumne.

„Es gab das ganze Jahr über schon Unruhen in Madrid, gerade mit Alonso und dem Trainerwechsel. Aber mir fehlen da bei Real auch einfach die Typen“, so Matthäus.

Keine Ikonen: „Das fehlt Real“

Standen in den vergangenen Jahren Spieler wie Toni Kroos, Luka Modric oder Sergio Ramos auf dem Platz, gibt es diese Typen für den ehemaligen Bayern-Spieler inzwischen nicht mehr.

„Die aktuellen Real-Spieler sind schnell, dribbelstark und exzellente Techniker, die natürlich eine gewisse Stärke haben, das hat man im Hinspiel auch gesehen und dennoch versprühen sie nicht mehr diese Kraft aus den letzten Jahrzehnten.“

Und weiter: „Es sind gute Spieler, aber kein einziger ist eine Ikone, kein Vinicius, kein Bellingham und auch kein Mbappé und das fehlt Real.“

Unterschätzen sollten die Münchner die Königlichen deswegen aber noch lange nicht. „Wenn Real Madrid wie in letzten 25 Minuten im Hinspiel auftritt mit einem Bellingham, der da der Gamechanger war, kann sich schnell auch alles drehen – gerade wenn Neuer nicht so einen Tag hat wie in Madrid“, ist sich Matthäus sicher.

„In so einem Spiel können die kleinsten Fehler bestraft werden, was Real im Hinspiel auch beinahe gemacht hätte.“