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Neuer stellt Negativ-Rekord auf: "Schwer, einen zu halten"

Neuer stellt Negativ-Rekord auf

Manuel Neuer kassiert in Paris fünf Gegentore. Dass dem Torhüter des FC Bayern dabei im gesamten Halbfinal-Hinspiel keine einzige Parade gelingt, ist ein Novum.
Nach dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain äußern sich Manuel Neuer und Max Eberl kritisch zum gegebenen Handelfmeter gegen den FC Bayern München.
Manuel Neuer kassiert in Paris fünf Gegentore. Dass dem Torhüter des FC Bayern dabei im gesamten Halbfinal-Hinspiel keine einzige Parade gelingt, ist ein Novum.

Das war nicht der Abend von Manuel Neuer! Bei der 4:5-Niederlage des FC Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain konnte der Torhüter offiziellen Statistiken zufolge keinen einzigen Schuss parieren.

Dieser bittere Wert kommt einem unrühmlichen Rekord gleich: Der 40-Jährige ist der erste Keeper in den vergangenen 16 Königsklassen-Saisons, der in einem K.o.-Spiel mindestens fünf Gegentore kassierte, ohne eine einzige Parade zu verzeichnen. Das berichtet ESPN.

„Man hat die Tore gesehen. Da ist es schwer, einen zu halten. Zweimal war es sehr knapp gewesen, wo ich eventuell drankomme beziehungsweise ihn (den Ball; Anm. d. Red.) auch touchiere“, bezog Neuer nach dem verlorenen Auswärtsspiel in der Mixed Zone Stellung.

FC Bayern: Neuer trifft bei den Gegentoren keine Schuld

Bei den Gegentoren habe es sich um Situationen gehandelt, in denen PSG es stark gemacht hätte, fuhr der Keeper fort, „und wir dann vielleicht auch nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite hatten, dass er gegen den Pfosten geht oder wir den Ball verteidigen können“.

Bemerkenswert: Zwar schlug der Ball fünfmal hinter Neuer ein, doch dem früheren Nationalkeeper unterlief dabei kein nennenswerter Fehler, der direkt zu einem Gegentor führte. Vielmehr war es die Bayern-Defensive insgesamt, die bei der einen oder anderen Szene Probleme mit dem pfeilschnellen PSG-Angriff um Khvicha Kvaratskhelia und Ousmane Dembélé hatte.

„Fünf Tore stören die Defensive und den Torwart natürlich, das ist klar. Aber wir stecken nicht den Kopf in den Sand. Wir schauen nach vorne“, betonte Neuer.

Für das Rückspiel am kommenden Mittwoch zeigt sich der frühere DFB-Schlussmann zuversichtlich: „Wenn wir gut aufgelegt sind, können wir der Defensive wehtun. Und wir können es auch besser machen hinten, als wir es heute getan haben.“