Eduardo Camavinga hat nach dem Aus von Real Madrid in der Champions League in München öffentlich um Entschuldigung gebeten.
Real-Star meldet sich zu Wort: Camavinga bittet um Verzeihung
Jetzt meldet sich Camavinga zu Wort
„Ich übernehme die Verantwortung für meinen Anteil. Ich möchte mich bei meinen Mitspielern und allen Madridistas entschuldigen. Danke für eure Unterstützung. Hala Madrid, immer“, schrieb der Franzose in den sozialen Netzwerken.
Der Mittelfeldspieler stand beim 3:4 im Viertelfinal-Rückspiel beim FC Bayern nur 24 Minuten auf dem Platz, ehe er mit Gelb-Rot vom Feld musste.
Unverständnis und Wut bei Real Madrid
In der 79. Minute sah Camavinga nach einem taktischen Foul an Jamal Musiala die erste Verwarnung.
Wenige Minuten vor Schluss foulte er Harry Kane, hielt anschließend den Ball fest – und kassierte die zweite Gelbe wegen Spielverzögerung. Der Platzverweis sorgte für großes Unverständnis in Spanien und viel Wut bei Reals Spielern.
Zu dem Zeitpunkt der umstrittenen Entscheidung war die Partie völlig offen. Doch in Unterzahl verlor Real den Zugriff, Bayern traf sogar noch zweimal und machte das Halbfinale klar.
Arbeloa tobt nach Schiri-Entscheidung
Trainer Álvaro Arbeloa reagierte nach Abpfiff mit scharfer Kritik. „Niemand versteht, dass man einen Spieler für so etwas vom Platz stellt. Es ist unerklärlich und ungerecht“, klagte der Coach. Auch international sprach er von einer „unfairen“ Entscheidung des Unparteiischen Slavko Vincic.
In Spanien entbrannte eine hitzige Debatte um die Verhältnismäßigkeit der Gelb-Roten Karte. Fest steht: Mit einem Mann weniger kassierte Real in der Schlussphase die entscheidenden Treffer – Luis Díaz und Michael Olise trafen spät für die Münchner.
Camavinga selbst verzichtet in seinem Statement auf Schuldzuweisungen gegen den Schiedsrichter.