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Rummenigge: Darum bekam Bayern zwei PSG-Stars nicht

Darum bekam Bayern ein PSG-Duo nicht

Der FC Bayern zeigte einst Interesse an Ousmane Dembélé und Désiré Doué. Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge erklärt, warum die Transfers nicht zustande kamen.
Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat über die PSG-Stars Desiré Doué (r.) und Ousmane Dembélé gesprochen
Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat über die PSG-Stars Desiré Doué (r.) und Ousmane Dembélé gesprochen
© IMAGO/ABACAPRESS
Der FC Bayern zeigte einst Interesse an Ousmane Dembélé und Désiré Doué. Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge erklärt, warum die Transfers nicht zustande kamen.

Der frühere Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat interessante Details zu zwei Spielern von Paris Saint-Germain genannt, die in der Vergangenheit auf dem Zettel der Münchner standen.

„Bei Dembélé war ich noch selbst (als Vorstandsvorsitzender; Anm. d. Red.) mit dabei“, sagte Rummenigge im Interview mit t-online: „Wir und vor allem unser damaliger Sportdirektor Michael Reschke wollten ihn unbedingt verpflichten, aber leider ist uns damals Dortmund zuvorgekommen.“

Dembélé? „Ein wunderbarer Spieler“

Rummenigge erklärte weiter: „Dembélé spielte damals bei Stade Rennes. Die Klub-Besitzer waren gleichzeitig auch die Besitzer von Puma. Dortmund hatte zu dem Zeitpunkt einen Ausrüstervertrag mit Puma. Dementsprechend war klar, dass wir als Adidas-Klub da nicht unbedingt präferiert zum Zug kommen.“

Noch heute schwärmt der 70-Jährige vom französischen Nationalspieler: „Das war ein wunderbarer Spieler, aber wie man gesehen hat, ist er bei Dortmund auch schnell wieder Richtung Barcelona abgewandert. Er ist ohne Frage ein sehr guter Spieler, der aber auch gut geführt werden muss.“

Dembélé hatte sich im Sommer 2016 dem BVB angeschlossen, nur ein Jahr später zog es ihn weiter zum FC Barcelona, wo er bis 2023 spielte.

Rummenigge: Doué „hätte uns sehr gut zu Gesicht gestanden“

Auch Désiré Doué, der im Sommer 2024 von Rennes zu PSG wechselte, hätten die Bayern laut Rummenigge „gerne verpflichtet, er hätte uns sehr gut zu Gesicht gestanden. Aber er hat sich für Paris entschieden, weil er in seiner französischen Heimat bleiben wollte.“

Das Aufsichtsratsmitglied stellte klar: „Wir werden auch in der Zukunft mal den ein oder anderen Spieler nicht kriegen, weil woanders vielleicht mehr Geld gezahlt wird. Das muss man akzeptieren und ist Teil des Geschäfts. Wie man sieht, können trotzdem sowohl Paris als auch wir sehr ordentlich damit leben.“

Dass der Transfer von Doué an einem Veto des Aufsichtsrats scheiterte, verwies Rummenigge ins Reich der Fabeln. „Wer so etwas erzählt, erzählt Märchen. Der Spieler hätte auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit Ablöse und Gehalt gut zu uns gepasst“, stellte er klar.

Am Dienstagabend (21 Uhr im LIVETICKER) treffen Doué und Dembélé mit PSG im Halbfinal-Hinspiel der Champions League auf den FC Bayern.