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Legende ermahnt den FC Bayern: "Es ist schon zu viel passiert"

Breitner mahnt vor PSG-Kracher

Die Legenden des FC Bayern sehen dem Gigantenduell gegen Paris mit Zuversicht entgegen. Karl-Heinz Rummenigge äußert sich zuversichtlich, Paul Breitner ist vorsichtiger.
Es gibt positive Nachrichten für alle Bayern-Fans: Im Abschlusstraining vor dem Champions-League-Kracher gegen Paris Saint-Germain stehen Tom Bischof, Lennart Karl und Raphael Guerreiro wieder auf dem Platz.
Die Legenden des FC Bayern sehen dem Gigantenduell gegen Paris mit Zuversicht entgegen. Karl-Heinz Rummenigge äußert sich zuversichtlich, Paul Breitner ist vorsichtiger.

Die Zuversicht vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain ist bei den meisten Legenden von Bayern München groß.

Nur Ex-Weltmeister Paul Breitner ist nicht ganz so euphorisch – und legt stattdessen den Finger in die Wunde.

FC Bayern – PSG: Paul Breitner mahnt

Für den Einzug ins Finale in Budapest (30. Mai) müsse „das besser klappen, was diese Saison so oft nicht geklappt hat bei Bayern – und über die grandiose Offensive immer wieder überstrahlt wurde: die Abwehrleistung“, sagte Breitner vor dem Gigantenduell (ab 21 Uhr im LIVETICKER) n Münchner Merkur/tz.

Der Weltmeister von 1974 fügte an: „Für das Niveau, auf dem man sich im Halbfinale der Champions League befindet, ist schon zu viel passiert. In der Bundesliga ist das immer überstrahlt worden von den drei grandiosen Stürmern vorne drin. Jetzt aber ist es – wie gegen Real – dramatisch aufgefallen.“

Champions-League-Finale? Andere Legenden optimistisch

Anders sieht es Breitners einst kongenialer Offensivpartner: „Um Großes zu erreichen, brauchst Du die nötige Demut, echten Teamgeist und Selbstvertrauen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft all das mitbringt: Sie hat Respekt vor Paris, weiß aber auch um ihre eigenen Stärken. Sie kämpft wie die Musketiere – einer für alle, alle für einen“, wird der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zitiert.

Auch Hasan Salihamidzic, einst Champions-League-Sieger mit den Münchnern und ehemaliger Sportvorstand geht nach dem denkwürdigen 4:5 im Hinspiel „fest davon aus, dass sich der FC Bayern durchsetzt. Mit dem zwölften Mann auf der Tribüne und der Allianz Arena als Festung haben wir einen klaren Heimvorteil. Unsere Spieler sind in allerbester Verfassung, sie gewinnen und drehen dabei sogar fast verlorene Partien.“

Sepp Maier hofft, dass sich der Kreis schließt

„Es wird auf alle Fälle ein Spiel auf Messers Schneide. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir ins Finale nach Budapest einziehen werden – aber leicht wird’s nicht“, betonte Torwart-Ikone Sepp Maier.

Auch Maier hofft bei allem Optimismus, „dass Manuel Neuer und seine Vorderleute die Null halten. Wenn wir kein Gegentor kassieren, dann bin ich überzeugt, dass wir zum Finale nach Budapest fahren“, betonte der 82-Jährige.

„Und das wäre dann eine wunderbare Geschichte: Sollte die Mannschaft von Vincent Kompany dann wirklich den Henkelpott holen“, so Maier weiter, „wäre es exakt 50 Jahre nach dem dritten Europapokal-Sieg hintereinander mit unserer 1974er-Mannschaft.“