Paris Saint-Germain schreibt weiter am nächsten Kapitel seiner Erfolgsgeschichte – die mit dem Finaleinzug in der Champions League schon jetzt um eine historische Komponente reicher ist.
Champions League: Historischer Meilenstein für PSG
Historischer Meilenstein für PSG
Der Titelverteidiger rang den FC Bayern im Halbfinale nieder und steht nach dem 1:1 in München sowie dem spektakulären 5:4 im Hinspiel zum insgesamt dritten Mal in der Klub-Historie im Endspiel der Königsklasse.
PSG nun alleiniger Rekordhalter in Frankreich
In Frankreich ist Paris damit nun alleiniger Rekordhalter. PSG greift nach 2020 und 2025 nun zum dritten Mal nach dem Henkelpott. Marseille (1991, 1993) und Reims (1956, 1959) kommen nur auf zwei Finalteilnahmen.
Saint-Étienne (1976) und Monaco (2004) standen jeweils einmal im Endspiel. Zugleich ist Paris das erste Team seit Liverpool 2018 und 2019, das zwei Champions-League-Finals in Serie erreicht.
Showdown in Budapest
Am 30. Mai wartet in der Puskás Aréna in Budapest nun der FC Arsenal. Anstoß ist um 18 Uhr. An der Seitenlinie stehen sich mit Luis Enrique und Mikel Arteta dabei zwei spanische Trainer gegenüber. Erst zum vierten Mal ist das CL-Finale ein länderinternes Trainerduell. Zuletzt war dies beim Endspiel 2020 der Fall, als Paris noch von Thomas Tuchel trainiert wurde und im Finale Hansi Flicks Bayern mit 0:1 unterlag.
Davor gab es 2013 im Londoner Wembleystadion beim Endspiel zwischen Bayern und dem BVB (2:1) ebenfalls ein deutsches Trainerduell mit Jupp Heynckes und Jürgen Klopp. Zudem trafen 2003 Carlo Ancelotti mit Milan auf Marcelo Lippis Juventus (3:2 i.E.).
PSG winkt erste Titelverteidigung seit Real Madrid
Für PSG bietet sich im Endspiel die Chance, als erster Klub seit Real Madrid den Titel zu verteidigen. Die Königlichen holten den Henkelpott zwischen 2016 und 2018 sogar dreimal in Folge.
Ousmane Dembélé brachte die Pariser im Rückspiel früh in Führung, ehe Harry Kane in der Nachspielzeit ausglich. Für den FC Bayern war damit im Halbfinale Schluss.