Der Mann für die wichtigen Tore ist wieder da: Kai Havertz hat fünf Jahre nach seinem entscheidenden Treffer für den FC Chelsea im Champions-League-Finale nun auch im Endspiel gegen Paris Saint-Germain für den FC Arsenal (JETZT im LIVETICKER) zugeschlagen.
Champions League: Kai Havertz gelingt im Finale Historisches
Havertz gelingt Historisches
Mit seinem Treffer in der 6. Minute schrieb Havertz in mehrfacher Hinsicht Geschichte. Als erster deutscher Spieler traf er in der Champions League in zwei verschiedenen Endspielen.
Havertz ist nach Cristiano Ronaldo und Mario Mandzukic zudem erst der dritte Spieler, der für zwei verschiedene Klubs in einem Finale der Königsklasse erfolgreich war.
Havertz auf den Spuren von zwei Bayern-Legenden
Nimmt man den Europapokal der Landesmeister, wie der Wettbewerb früher hieß, hinzu, ist Havertz der dritte deutsche Spieler, der in zwei verschiedenen Endspielen um den Henkelpott ein Tor erzielt hat. Zuvor war dies Franz „Bulle“ Roth und Gerd Müller in den 70er-Jahren im Trikot des FC Bayern gelungen. Zur Saison 1992/93 wurde die Champions League eingeführt.
Havertz hatte 2021 den FC Chelsea mit seinem Tor im Finale gegen Manchester City zum Titel geschossen. Sechs Jahre später brachte er die Gunners früh in Führung – begünstigt von einem Fehler von PSG. Marquinhos schoss im Mittelfeld Leandro Trossard ab. Der Ball prallte zu Havertz, der Tempo aufnahm und im Strafraum aus spitzem Winkel Matvey Safonov überwand.
Havertz? „Er weiß genau, was er macht“
„Das macht er weltklasse, wie er erst den Ball sichert im Mittelfeld und dann in die Spitze geht“, schwärmte DAZN-Experte Michael Ballack. „Er weiß genau, was er macht. Er schweißt den Ball unter die Latte.“
„Er hat in den letzten Wochen wirklich gute Schritte nach vorne gemacht, entscheidende Tore“, sagte ZDF-Experte Per Mertesacker vor dem Spiel – und schon nach wenigen Minuten lieferte Havertz.
Im zweiten Durchgang glich Ousmane Dembélé (65.) mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Titelverteidiger aus. Cristhian Mosquera hatte Khvicha Kvaratskhelia zuvor zu Fall gebracht.
Havertz‘ Arbeitstag war nach der regulären Spielzeit beendet. Vor der Verlängerung wurde er durch Eberechi Eze ersetzt.