Diego Simeone hat rund um das Aus von Atlético Madrid im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Arsenal (0:1) für einen Aufreger gesorgt. Kurz vor dem Abpfiff des Rückspiels in London geriet der Trainer an der Seitenlinie mit Arsenals Sportdirektor Andrea Berta aneinander – also ausgerechnet mit seinem langjährigen Weggefährten aus gemeinsamen Zeiten in Madrid.
Champions League: Wieder Wirbel! Simeone geht auf Ex-Boss Berta los
Simeone geht auf Ex-Boss los
Berta ist seit einem Jahr als Sportdirektor bei Arsenal tätig, zuvor arbeitete er von 2017 bis 2025 bei Atlético in gleicher Funktion. Auslöser der hitzigen Szene war eine Situation in der Schlussphase: Während die Gunners das Spielende herbeisehnten und Berta gestikulierend den Abpfiff forderte, lief Simeone wutentbrannt in Richtung des Italieners.
Dabei kam es zu einem heftigen Wortgefecht, in dessen Verlauf der Atlético-Coach seinen früheren Vorgesetzten sogar schubste. Sowohl Teamoffizielle als auch der vierte Offizielle Tobias Stieler gingen dazwischen und trennten die beiden Akteure. Für seinen emotionalen Ausbruch wurde Simeone mit einer Gelben Karte verwarnt.
Champions League: Arsenal träumt vom ersten Titel überhaupt
Nach dem 1:1 im Hinspiel hatten die Engländer das bessere Ende für sich. Bukayo Saka schoss in der 45. Minute den goldenen Treffer des Abends und lässt den FC Arsenal weiter vom ersten Triumph überhaupt in der Königsklasse träumen. Im Endspiel wartet nun entweder der FC Bayern oder Paris Saint-Germain, die am Mittwoch im zweiten Halbfinale aufeinandertreffen (ab 21 Uhr im LIVETICKER).
Atlético hingegen blieb der dritte Finaleinzug nach 2014 und 2016 unter Trainer Simeone verwehrt. „Es war nicht genug, um gegen so ein gutes Team wie gegen Arsenal zu gewinnen“, gab Keeper Jan Oblak nach dem zweiten Vergleich zu.