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FC Arsenal: Diese Entscheidung verwundert Mertesacker

Arsenal? Mertesacker wundert sich

Der FC Arsenal verliert das CL-Finale gegen Paris Saint-Germain dramatisch. Klub-Ikone Per Mertesacker kämpft mit den Emotionen und ist über eine Entscheidung durchaus verwundert.
Per Mertesacker nach dem Champions-League-Finale
Per Mertesacker nach dem Champions-League-Finale
© ZDF
Der FC Arsenal verliert das CL-Finale gegen Paris Saint-Germain dramatisch. Klub-Ikone Per Mertesacker kämpft mit den Emotionen und ist über eine Entscheidung durchaus verwundert.

Per Mertesacker wurde nach dem Champions-League-Finale von seinen Emotionen übermannt, den Tränen nahe.

Schließlich hatte der FC Arsenal, bei dem er als Leiter der Nachwuchsabteilung tätig ist, gerade mit 4:5 nach Elfmeterschießen dramatisch gegen Paris Saint-Germain verloren und den ersten Königsklassen-Titel der Vereinsgeschichte dramatisch verpasst.

„Es ist sehr, sehr bitter und sehr, sehr emotional. Die Mannschaft so zu sehen und Paris feiern zu sehen, tut richtig weh“, sagte Mertesacker in seiner Expertenrolle beim ZDF.

Mertesacker kämpft gegen die Tränen

Der 104-malige Nationalspieler hatte von 2011 bis 2018 für die Gunners gespielt. Nach seinem Karriereende fungierte er bei den Londonern als Academy Manager. Im Sommer wird er sich allerdings einer neuen Herausforderung widmen.

„Arsenal war wirklich kurz davor“, stotterte Mertesacker und kämpfte dabei mit den Tränen. Erst am 3. Mai war er von Arsenal emotional als „Legende“ verabschiedet worden.

Moderator Jochen Breyer zeigte Mitgefühl: „Das macht es so besonders grausam. Es tut uns auch wirklich für dich leid, Per. Ich habe dich auch noch nie so mitleiden sehen.“

Mertesacker sagte: „Ja, ihr nehmt mich ja noch in den Arm später. Geht schon.“

Kramer scherzt und Mertesacker kann schon wieder lachen

Breyer verwies auf das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Finnland am Sonntag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER), das ebenfalls im ZDF übertragen wird. Dort wird Mertesacker gemeinsam mit Christoph Kramer wieder als Experte fungieren.

Ob er die Finalpleite der Gunners bis dahin verkraftet hat oder Kramer erst noch Aufbauarbeit leisten muss? „Da müssen wir uns keine Sorgen machen. Wenn das Spiel in zwei Stunden wäre, würde ich es auch schaffen“, sagte Kramer – und der niedergeschlagene Mertesacker konnte schon wieder lachen.

Diese Entscheidung sorgt für Verwunderung

Zuvor hatte sich der ehemalige Verteidiger über die Auswahl der Elfmeterschützen der Gunners gewundert. Mit Gabriel Magalhaes musste als fünfter Schütze ausgerechnet ein Innenverteidiger ran. Der Brasilianer verschoss entscheidend und war untröstlich.

„Ich vertraue halt nicht so oft diesen Innenverteidigern, dann in diesen entscheidenden Momenten. Da muss ein Offensivspieler dann doch ran“, bemängelte Mertesacker.

Der 41-Jährige verwies auf die extreme Drucksituation. „Wann kommt ein Innenverteidiger mal in diese Lage, wirklich vor dem Tor zu stehen und diesen Abschluss zu suchen? Auch nach dem Training schießen ja immer eigentlich nur die Offensivspieler und üben den Torschuss. Die Innenverteidiger, die gehen ja rein. Die haben damit gar nichts zu tun“, sagte Mertesacker, der in seiner aktiven Karriere als Profi in einem Pflichtspiel nie einen Elfmeter geschossen hatte.