Eine Aussage von Uli Hoeneß mit Hintergedanken? Einen Tag vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain (1:1) hatte der Ehrenpräsident des FC Bayern bei DAZN im Interview gesagt, dass er sich PSG-Star Achraf Hakimi gut im Kader des Rekordmeisters vorstellen könnte. Darauf reagierte DAZN-Experte Michael Ballack kurz vor dem Duell und vermutete Kalkül bei Hoeneß.
FC Bayern: Hakimi? Ballack unterstellt Hoeneß Kalkül
Ballack unterstellt Hoeneß Kalkül
„Ich würde diese Aussage in einem Kontext setzen mit der Personalie (Konrad) Laimer“, leitete Ballack ein und verwies hierbei auf Hoeneß‘ Aussagen zum Verhandlungspoker mit dem Österreicher. Unter anderem meinte der 74-Jährige, dass Laimer „eben nicht Maradona“ sei.
FC Bayern: Stars müssen sich Konkurrenzkampf stellen
Ballack führte aus: „Er hat in diesem Atemzug auch Hakimi genannt. Das hat ein bisschen Absicht, wer Uli kennt, da steckt etwas hinter. Die Spieler können das einordnen.“
Gleichzeitig betonte der 49-Jährige, dass jeder, der beim FC Bayern spiele, sich höchster Konkurrenz stellen müsse und die Bayern bekannt dafür seien, auf dem höchsten Niveau kaufen zu können.
„Wenn ein Spieler nachlässt oder sie Verbesserungspotenzial sehen, dann verpflichten sie die Spieler. Das ist eine Leistungsgesellschaft, das weiß jeder Spieler. Damit muss er sich gerade beim FC Bayern auseinandersetzen“, so Ballack abschließend.