Jamal Musiala ist nach seiner schweren Verletzung noch immer auf der Suche nach seiner alten Form. Bayern-Legende Oliver Kahn hat nun erklärt, woran es beim jungen Offensivspieler des Rekordmeisters aktuell noch hakt.
FC Bayern: "Nicht der Anspruch, den der Verein an Jamal hat"
Musiala? „Nicht der Anspruch“
„Er hat im Moment nicht das Glück“, sagte Kahn bei Sky. Man warte nur darauf, dass bei Musiala der Knoten platze. „Wen das dann mal gelingt: Das ist genau dieser Moment, den ein solcher Spieler braucht, der aus so einer langen Verletzung kommt“, erklärte Kahn weiter.
Musiala kann CL-Aus nicht verhindern
Beim 1:1 gegen Paris Saint-Germain hatte Musiala zwar einige vielversprechende Momente, konnte jedoch das Ausscheiden der Bayern aus der Champions League nicht verhindern. Die aktuelle Situation sei „nicht der Anspruch, den Jamal an sich selbst hat und der auch der Verein an Jamal hat“, beschrieb Kahn.
Bereits in der Vergangenheit war der Vizeweltmeister von 2002 mit kontroversen Aussagen zum Bayern-Star aufgefallen: Anfang April hatte Kahn vermeintlich infrage gestellt, Musiala im Sommer mit zur WM zu nehmen – fühlte sich jedoch missverstanden und stellte klar: „Wenn Jamal Musiala bereit ist, gehört er auf die große WM-Bühne.“
Musiala? „Man tut ihm Unrecht“
Beim FC Bayern war Musiala durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Serge Gnabry sowie Lennart Karl bereits im Hinspiel in Paris in die Startelf gerückt und stand auch am Mittwochabend von Beginn an auf dem Rasen. Er konnte jedoch in beiden Partien nicht den Unterschied ausmachen.
„Das kann er auch noch gar nicht“, verteidigte Ex-BVB-Keeper Roman Weidenfeller den 23-Jährigen. Man tue „dem Jungen Unrecht“, wenn man nur wenige Monate nach seinem Comeback schon wieder hoffe, Musiala in seiner alten Form zu sehen.
Bei der Klub-WM 2025 hatte sich der Rechtsfuß gegen PSG einen Wadenbeinbruch zugezogen und fiel bis Januar aus. Im März plagten ihn zudem Sprunggelenksprobleme.